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Source: European Parliament 2

Debates
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Tuesday, 15 December 2020 – Brussels Provisional edition

Puhetta johti HEIDI HAUTALA
varapuhemies

1. Opening of the sitting
 

(Istunto avattiin klo 8.47)

 
2. Announcement of voting results: see Minutes
3. Quality of water intended for human consumption – Implementation of the EU water legislation (debate)
 

  Puhemies. – Esityslistalla on seuraavana yhteiskeskustelu

– ympäristön, kansanterveyden ja elintarvikkeiden turvallisuuden valiokunnan suosituksesta toiseen käsittelyyn neuvoston ensimmäisen käsittelyn kannasta Euroopan parlamentin ja neuvoston direktiivin antamiseksi ihmisten käyttöön tarkoitetun veden laadusta (uudelleenlaadittu) (06230/3/2020 – C9—0354/2020 – 2017/0332(COD)) (Esittelijä: Christophe Hansen) (A9-0241/2020),

– Christophe Hansenin, Sara Cerdasin, Nicolae Ştefănuțăn, Marco Dreoston, Martin Häuslingin, Joanna Kopcińskan, Malin Björkin ja Eleonora Evin ympäristön, kansanterveyden ja elintarvikkeiden turvallisuuden valiokunnan puolesta neuvostolle laatimasta suullisesti vastattavasta kysymyksestä EU:n vesilainsäädännön täytäntöönpanosta (O-000077/2020 – B9-0501/20) (2020/2613(RSP)) ja

– Christophe Hansenin, Sara Cerdasin, Nicolae Ştefănuțăn, Marco Dreoston, Martin Häuslingin, Joanna Kopcińskan, Malin Björkin ja Eleonora Evin ympäristön, kansanterveyden ja elintarvikkeiden turvallisuuden valiokunnan puolesta komissiolle laatimasta suullisesti vastattavasta kysymyksestä EU:n vesilainsäädännön täytäntöönpanosta (O-000078/2020 – B9-0502/20) (2020/2613(RSP)).

 
   
 

  Christophe Hansen, Berichterstatter. – Frau Präsidentin! Vielen Dank, Herr Kommissar, für Ihre Anwesenheit. Es ist mir auch eine große Ehre, von diesem Platz sprechen zu dürfen, denn es ist nun fast ein geschlagenes Jahr her, dass wir einen Kompromiss mit dem Rat ausgearbeitet haben. Herr Eickhout und Frau Müller waren auch anwesend, das war eine Nachtschicht mit der finnischen Ratspräsidentschaft. Doch es war wichtig, dass wir diese Modernisierung der Trinkwasserrichtlinie, die schon zwanzig Jahre auf dem Buckel hatte, endlich hinbekommen haben.

Wir haben aber auch verschiedene Sachen mit an Bord genommen, zum Beispiel die erste europäische Bürgerinitiative, die die nötigen – über eine Million – Unterschriften gesammelt hat. Wir haben zum Beispiel einen neuen Artikel 13, der den Zugang zu Wasser beschreibt, mit aufgenommen, und der soll insbesondere dazu beitragen, dass unsere schwächsten Gesellschaftsgruppen ohne festen Wohnsitz auch Zugang zu Wasser erlangen. Deshalb haben wir die Mitgliedstaaten dazu aufgefordert, jetzt auch endlich auf öffentlichen Plätzen und in öffentlichen Gebäuden Trinkwasserquellen zur Verfügung zu stellen, um diesen Gesellschaftsgruppen auch eine Chance zu geben.

Wir haben aber auch die Transparenz erhöht. Wir wollen, dass Informationen über die Preisstaffelung, aber auch über die Qualität des Wassers besser für den Konsumenten zugänglich sind, denn Vertrauen ins Trinkwasser wird auch dazu führen, dass weniger Plastik gebraucht wird, dass mehr Trinkwasser benutzt wird, und das kommt uns in vielerlei Hinsicht zugute.

Außerdem sind wir aber auch auf die Herausforderungen, Anforderungen und Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation eingegangen und haben verschiedene Grenzwerte angepasst. Zum Beispiel bei Blei haben wir nun strengere Grenzwerte. Aber wir sind auch darüber hinausgegangen, um zum Beispiel neue Belastungsstoffe wie zum Beispiel endokrine Disruptoren, insbesondere Bisphenol A, aber auch Mikroplastik, das in der alten Richtlinie noch nicht vorgesehen war, jetzt endlich genügend unter die Lupe zu nehmen.

Außerdem sprechen wir in Zeiten des Klimawandels natürlich auch über die Folgen des Klimawandels: über Dürre. Deshalb war es für uns auch unverantwortlich, verschiedene Sachen außen vor zu lassen. Der Rat hätte das am liebsten gemacht, wenn es zum Beispiel um den Verlust in den Leitungen geht. Viele unserer Leitungssysteme in Europa sind sehr, sehr alt und haben eine Leckrate, die in verschiedenen Mitgliedstaaten bis zu 70 % ausmachen kann. Deshalb war es sehr wichtig, dass wir auch dieses Problem angehen.

Das Vertrauen in das Trinkwasser habe ich genannt. Wieso ist das wichtig, dass die Leute wissen, wie qualitativ hochwertig denn unser Wasser ist? Wenn die Leute Wasser aus dem Hahn trinken, müssen sie sich bewusst sein, dass für Trinkwasser, das zu Flaschenwasser abgefüllt wird, insbesondere bis zu tausend Mal mehr Energie nötig sein wird, um dieses Wasser zu transportieren. Das heißt, außerdem verringern wir den Plastikmüll, der durch Flaschen generiert wird. Hier haben wir eigentlich schon einen Grundstein zum Green Deal gelegt, bevor der Green Deal überhaupt auf dem Tisch lag. Ich denke, das ist etwas, wo wir als Parlament auch unseren Teil dazu beigetragen haben, die Ambitionen noch zu verstärken. Ich bedanke mich in diesem Sinne bei all den Kollegen, die da mitgearbeitet haben.

Heute haben wir aber auch eine Entschließung und eine Anfrage zur mündlichen Beantwortung an die Kommission, generell über die Wasserpolitik. Wir haben eben über strengere Maßnahmen und strengere Kriterien für Trinkwasser gesprochen. Deshalb ist es auch wichtig, dass wir nicht zu sehr auf Reinigungsprozesse und andere Reinigungsmethoden angewiesen sind. Wir brauchen einen besseren Schutz unserer Wasserquellen. Deshalb war und ist es wichtig, dass die Wasserrahmenrichtlinie von den Mitgliedstaaten anständig umgesetzt wird. Da ist das Problem: Wir haben die Evaluierung von der Kommission, wir haben davon Kenntnis genommen. Da wird festgestellt, dass dieses Regelwerk unserer europäischen Wasserreglementierung eigentlich fit for purpose ist, aber dass die Umsetzung in den Mitgliedstaaten oft entweder unterfinanziert ist oder einfach noch viel zu weit von der Realität weg ist, um eben bis 2027 – das ist das Ziel – unsere Gewässer in gutem ökologischem, in gutem chemischem Zustand zu haben.

Wir müssen auch feststellen, dass jetzt immer noch mehr als die Hälfte unserer Oberflächengewässer in schlechtem Zustand sind. Die Bestände an Süßwassertieren sind seit 1970 um 83 % zurückgegangen – hier wieder der Link zum Green Deal, da müssen wir definitiv anpacken. Die europäischen Feuchtgebiete sind natürliche Kohlenstoffspeicher, und auch diese sind seit 1970 um 50 % zurückgegangen. Wir haben in unserer Entschließung die Mitgliedstaaten und auch die verschiedenen Sektoren, die damit zusammenhängen – Landwirtschaft, Energie oder auch Industrie –, aufgefordert, da mit anzupacken. Wir haben deshalb das Verursacherprinzip stärker verankert.

Ich möchte mich auch bedanken bei den Kollegen, die konstruktiv mit uns zusammengearbeitet haben. Wir haben aus den 359 Änderungsanträgen 34 Kompromisse geschmiedet, die fraktionsübergreifend getragen wurden. Wir haben natürlich kleinere Unterschiede zwischen den Kollegen, wie wir das interpretieren. Aber ich denke, hier im Parlament herrscht große Einigkeit, und deshalb will ich mich bei allen beteiligten Kollegen bedanken.

 
   
 

  Sara Cerdas, Autora. – Senhor Presidente, a Diretiva da água é, até hoje, o principal instrumento da política da União Europeia sobre a água onde se estabelece um quadro comunitário de governação para a gestão integrada da água, o abrandamento da deterioração da sua qualidade e a redução da poluição química.

Atualmente, menos de metade das massas de água da União Europeia são classificadas “em bom estado” e apenas um dos 4 indicadores relativos à água doce registou progressos ao longo dos últimos 10 a 15 anos. O Parlamento Europeu considera, assim, que a aplicação desta diretiva tem que ser melhorada e acelerada. Existiram, e existem, uma série de constrangimentos aquando da aplicação da legislação no domínio da água devido ao financiamento inadequado e à insuficiente integração dos objetivos ambientais nas diferentes políticas setoriais.

Neste contexto é fundamental apostar na aplicação da legislação no domínio das águas pelos diferentes Estados-Membros. Não atingimos os objetivos que nos propusemos para 2015 e temos de trabalhar em conjunto, de forma célere, para alcançarmos os objetivos até 2027, que são estes: a proteção de todas as formas de água de superfície e subterrâneas, interiores e de transição, o restabelecimento dos ecossistemas existentes nas massas de água e em torno destas, a redução da poluição das massas de água e a garantia da utilização sustentável da água por todos.

O controle da adequação da legislação relativa à água deixou patente diferenças consideráveis na aplicação entre os Estados-Membros, nomeadamente em relação aos poluentes controlados e aos limites estabelecidos na Diretiva Águas Subterrâneas.

Como tenciona, assim, a Comissão conseguir alcançar uma aplicação mais harmoniosa?

A integração dos objetivos da diretiva tem de ser melhorada nos diferentes setores, em particular na agricultura, na energia e nos transportes, e estes têm de estar alinhados com as estratégias da biodiversidade, da economia circular, da poluição zero e da Política Agrícola Comum. Quais as medidas adicionais que a Comissão irá desenvolver para a proteção das águas no setor agrícola?

Falando agora da poluição química, como tenciona a Comissão resolver os problemas no domínio dos produtos químicos e poluentes que suscitam novas preocupações, nomeadamente como são o caso dos fármacos e dos microplásticos? Como serão estas substâncias reguladas?

O próximo Quadro Financeiro Plurianual deve alocar recursos para a conservação da água. É necessário promover ações e projetos ambiciosos que contribuam para os objetivos da diretiva que ainda não foram alcançados. Quais as medidas que irão ser tomadas neste âmbito?

Precisamos de atribuir responsabilidades a quem causa danos ambientais, incentivando assim à não poluição, à alteração dos comportamentos sociais e a uma maior consciência para a importância deste recurso que é escasso. Quando serão aplicados plenamente os princípios do utilizador-pagador e do poluidor-pagador? Até agora foram recorrentemente utilizadas isenções à diretiva de forma pouco justificada.

A disponibilização de mais dados, uma maior transparência e informação sobre a gestão das águas, auxiliadas por um trabalho coordenado entre o poder local, regional, nacional e europeu contribuirão para uma maior e melhor gestão das bacias hidrográficas.

Sendo assim, como tenciona a Comissão reduzir a utilização de isenções à diretiva da água no 3.º ciclo dos planos de gestão das bacias hidrográficas? Urge, assim, encontrar respostas eficazes e imediatas para os desafios que se colocam ao setor das águas tendo em conta o seu impacto direto na saúde humana, na produção de energia, na agricultura, na segurança alimentar, entre muitos outros. São necessários fundos e programas específicos que permitam a operacionalização dos objetivos defendidos por esta diretiva.

Finalmente, é fundamental apostar na sensibilização para a importância deste recurso, pois não tenhamos dúvidas, se não forem tomadas medidas não alcançaremos os objetivos propostos para 2027. Relembro que a má gestão deste recurso, que é escasso, trará graves consequências a longo prazo para todos nós e para o nosso ambiente.

 
   
 

  Michael Roth, amtierender Ratspräsident. – Guten Morgen, Frau Präsidentin, verehrte Abgeordnete! Vielen Dank für die Einladung. Schön, wieder hier zu sein, ich fühle mich sehr geehrt. Und dass ich in meiner voraussichtlich letzten Woche hier bei Ihnen im Europäischen Parlament noch mal sprechen darf, erfüllt mich mit ganz besonderer Freude.

Liebe Kolleginnen und Kollegen im Europäischen Parlament, das Thema Wasser beschäftigt uns nun schon seit über 20 Jahren in der Europäischen Union – ein hochkontroverses, hochsensibles Thema. Aber wir stimmen sicherlich – egal, wo wir politisch stehen und welche Institution wir vertreten – darin überein, dass sauberes, gesundes Wasser die wichtigste Grundlage für ein gutes Leben ist und dass es unser gemeinsames Ziel sein muss, dass wir daran arbeiten, dass alle Menschen in der Europäischen Union und natürlich auch global einen kostenfreien Zugang haben zu sauberem Wasser.

Das Europäische Parlament und der Rat haben in diesem Jahr zwei ganz wichtige Rechtsakte zum Thema Wasser angenommen, und daran will ich noch einmal erinnern. Und das macht auch deutlich, dass wir unserer Verantwortung auch gerecht zu werden versuchen. Zum einen die Verordnung über Wasserwiederverwendung im Mai 2020 und dann, erst kürzlich, die Neufassung der Trinkwasserrichtlinie im Dezember 2020.

Ja, wir sind noch ein gutes Stück von unserem gemeinsamen Ziel entfernt, nämlich: saubere Flüsse, saubere Seen – und das überall. Der Rat begrüßt ausdrücklich den Bericht der Kommission über die Eignungsprüfung der EU-Wassergesetzgebung und die darin enthaltenen wichtigsten Schlussfolgerungen.

Die Wassergesetzgebung bislang hat im Großen und Ganzen ihren Zweck erfüllt. Aber, verehrte Abgeordnete, es gibt natürlich auch noch erheblichen Verbesserungsbedarf, und auf die wichtigsten Punkte will ich nur ganz kurz eingehen: Das sind die richtigen Investitionen. Das ist die konkrete Umsetzung in den Mitgliedstaaten und in den Regionen, aber auch auf der lokalen Ebene. Das ist die Einbeziehung des Themas Wasser in andere Politikbereiche: Verkehr, Landwirtschaft – allein die Landwirtschaft ist für 33 % Prozent des Wasserverbrauchs verantwortlich, und eine erhebliche Belastung unseres Wassers geht nicht zuletzt auch vom Landwirtschaftssektor aus. Insofern ist es wichtig, dass wir diese unterschiedlichen Sektoren in den Blick nehmen und jeweils auch fragen, welche Verantwortung jeder Sektor trägt für das Ziel, die Gewässer sauberer zu machen.

Und dann geht es natürlich auch um die chemische Verschmutzung, und da stehen wir vor ganz neuen Bewährungsproben. Aber es geht auch um die Verwaltungsvereinbarung und nicht zuletzt um die Digitalisierung. Hier hat die Kommission wichtige Vorschläge unterbreitet, und ich freue mich darauf, dass wir das auch im Rat sehr intensiv werden debattieren können. Der Umweltrat hat bereits am 5. März dieses Jahres einen ersten Gedankenaustausch über den Bericht geführt, und ich will Ihnen auch noch mal zusichern, dass alle Mitgliedstaaten entschlossen sind, die Empfehlungen der Kommission bei der Erarbeitung ihrer nächsten Bewirtschaftungspläne für Einzugsgebiete und ihrer Hochwasser-Risikomanagementpläne zu übernehmen. Nehmen Sie uns da auch bitte beim Wort, verehrte Abgeordnete.

Was weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der chemischen Verschmutzung betrifft, so wird mit der Neufassung der Trinkwasserrichtlinie ein System von Beobachtungslisten für die Überwachung entstehender Stoffe erstellt. Und da wissen Sie: Da hat sich manches dramatisch verändert; darüber mussten wir eben vor 20 Jahren noch nicht sprechen. Das sind die sogenannten endokrinen Disruptoren, also Hormonbelastung. Es geht dabei um die Belastung durch Arzneimittel. Oder ein ganz großes Thema, nicht nur bei Flüssen und bei Seen, sondern vor allem auch bei den Meeren, ist Mikroplastik. Und da sind wir auch gefordert, auf diese ganz neuen Bewährungsproben, auf die neuen Belastungen auch rasch Antworten zu finden.

Der Rat sieht ebenso der Veröffentlichung der Vorschläge der Kommission für die Aktualisierung der Listen chemischer Schadstoffe, die Oberflächengewässer und Grundwasser beeinträchtigen, erwartungsvoll entgegen. Wir freuen uns auch da auf einen intensiven Austausch. Und zum Schluss noch einmal die klare Botschaft an Sie alle, verehrte Abgeordnete: Der Rat setzt sich ernsthaft für eine nachhaltige Wasserbewirtschaftungspolitik ein, die unseren gemeinsamen Umweltzielen Rechnung trägt und zu dem im europäischen Grünen Deal festgelegten Ziel einer schadstofffreien Umwelt beiträgt. Und dieser Verantwortung müssen wir gemeinsam gerecht werden.

 
   
 

  Janusz Wojciechowski, Member of the Commission. – Madam President, the Commission very much appreciates the European Parliament’s support and interest in water policies. Let me thank you for your work on this file and for the strong support for the important resolution which you will adopt following today’s debate.

The European Union has every reason to be proud of its water acquis. It has halted water deterioration, brought unprecedented governance to transboundary water management and laid the foundations to deliver on the human right to water.

Nevertheless, four major crises threaten our waters: the climate crisis, the biodiversity crisis, the pollution crisis, the resources crisis, and, on top of that, we now have the COVID crisis as well. Business as usual is not an option. I can assure this House of the Commission’s commitment to supporting Member States in their efforts to step up implementation of the water directives. When we received their legislation in a comprehensive fitness check, we found it broadly fit for purpose with some room for improvement.

At this stage, we see no need to revise the Water Framework Directive beyond updating the lists of surface and groundwater pollutants to align them with science. The year 2027 is the final deadline to achieve good status for surface and groundwaters. The next river basin management plans, covering the 2021—2027 period, will be critical in this respect.

The Commission is working closely with the Member States through the common implementation strategy, peer—to—peer assistance, the LIFE programme and various research projects. You ask for effective compliance. As the guardian of the Treaties, the Commission will continue to act with determination to enforce the directives. We have announced a set of EU pilots based on the country—specific gaps identified in the fitness check and in the second river basin management plans, and we will not hesitate to use the infringement procedure, should this prove necessary.

Under the Green Deal, we have presented a revision of the Aarhus mechanism to improve access to justice. We need enforcement to work better at national level too. Policy coherence is key. We cannot fight pollution with one hand and do harm with the other.

This brings me to the importance of the Green Deal and the integrated and coordinated solutions it offers for crises that are complex and interlinked. Water is a recurring theme in the Green Deal initiatives. The circular economy action plan features water efficiency and reuse. The biodiversity strategy includes the restoration of rivers and wetlands. The farm to fork strategy covers nutrients, pesticides and eco—schemes, and forthcoming initiatives like the climate adaptation strategy and the zero pollution action plan reserve a special place for water.

I’d like, therefore, to ask the honourable Members to make sure that this coordinated approach is maintained here in Parliament as well when processing the different elements of the Green Deal.

You have repeatedly called for more harmonised criteria on pollution thresholds, more action on pollutants of emerging concern and better information. We therefore very much welcome the formal adoption of the recast of the Drinking Water Directive this week. This revamped piece of EU water law on which we managed to find an agreement in trilogues almost exactly one year ago was a precursor of the European Green Deal. Now it is making a concrete contribution to climate change, the circular economy, zero pollution for a toxic—free environment, and thus to biodiversity as well.

Next year, the Commission will present the zero pollution action plan, the first integrated EU framework to holistically tackle and inform policymakers and the general public on pollution of air, water and soil.

We are already at work on many of its components. We are updating the legislation on environmental quality standards for both surface and groundwaters and revising both the Industrial Emissions Directive and the Urban Waste Water Treatment Directive in continuous coordination with the scientific community and stakeholders. Our aim is to become collectively better equipped in tackling pollution at source and its key pathways. In doing so, we will factor in the lessons learned from the COVID—19 crisis to make better use of water surveillance with a view to becoming better prepared and more resilient.

To finish, a word on financing. Member States’ efforts to draft the third river basin management plans coincide with the imminent adoption of the reinforced multiannual financial framework and the Next Generation EU instrument. The OECD estimates the European Union’s needs for water supply and sanitation at around EUR 289 billion for the next 10 years. We have to become fairer and better apply the laws so that the burden to pay is put on all water users and those who pollute it at its source.

To conclude, it will be important to be generous with our rivers. If we restore them to health, they are sure to return the favour.

 
   
 

  Pernille Weiss, for PPE-Gruppen. – Fru formand! Alt det vand, der findes på kloden, er kun 2,5% drikkevand, og heraf kan kun 0,007 procent drikkes. Resten skal renses grundigt, og endnu bedre, end det gøres mange steder i dag. Også i EU, hvor nogle lande altså skal holde op med at hælde vand ud af ørerne, når de forsøger at forklare, hvorfor de endnu ikke har implementeret de love og regler, der skal sikre rent vand til europæerne. Det vil mange af mine kollegaer sige. For det skal siges, det er vanvittigt vigtigt, men det er der også andet, der er. Nemlig vandets bidrag til CO2-reduktion gennem energieffektiviseringer af vandsektoren. Det er faktisk ret vanvittige tal. Hør lige engang: Vandsektoren i EU beslaglægger to til tre procent af vores samlede elforbrug. Det siger måske ikke så meget, men det er det. Det svarer faktisk ungefär til lige så meget strøm, som en elbil skal bruge for at køre i lige linje 38 millioner gange rundt om kloden eller tage to millioner returrejser til Månen. Man ser det for sig. Potentialet ved energieffektiviseringer i vandsektoren er, et slag på tasken, 25 procent. Det svarer til at kunne spare 9,5 millioner ture rundt om jorden for den der lille elbil. Eller knap 20 millioner ton CO2. Energieffektivisering af vandsektorens elforbrug er altså ikke en dråbe i havet. Jeg håber, at vi husker det fremadrettet i den grønne omstilling, også af vores vandsektor.

 
   
 

  Jytte Guteland, on behalf of the S&D Group. – Madam President, the right to safe water and sanitation is a human right. Still 1 million people in Europe have no access to water and 8 million have no sanitation today. This is cause for grave concern and must be a wake-up call for all decision-makers across Europe. We as politicians have a responsibility to ensure that all people in Europe have access to safe and healthy water to drink, and we must also make sure that the EU’s water legislation contains sufficient environmental standards.

Later today, we will finally adopt the final agreement on the Drinking Water Directive after many years of revision. It is a welcome modernisation of this important legislation. We are improving access to water for all, in particular for vulnerable groups in our society, and the new rules also mean that we will use better parameters for assessing the quality of drinking water, with tougher thresholds for a number of chemicals as well as the watch-list for pollutants such as microplastics and pharmaceuticals.

We are ensuring that tap water across Europe is safe to drink and taking a welcome step towards realising the human right to water in Europe.

EU water legislation needs to be foolproof and protect the health of people and the environment. The Water Framework Directive is especially important in this regard and I welcome the fact that we will vote on this resolution later this week.

It is very worrying that Member States are not adhering to the framework directive and are not implementing the rules the way they should. Unless there is a big improvement here, the Union will not reach its the objectives under the framework directive by the deadline of 2027.

Half of the water bodies in EU have still not attained good status, and good chemical status has been achieved only for about a third of the surface waters. The solution to this is not to dilute the directive, of course. Europe should not lower its environmental ambitions, especially in the light of the Green Deal and the important role that clean water bodies with healthy ecosystems play for nature, our society and the climate. What we need here is better solutions for improving this implementation.

 
   
 

  Ulrike Müller, im Namen der Renew-Fraktion. – Sehr geehrte Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Bei uns gilt das Sprichwort „Gut Ding will Weile haben“. Leider haben wir seit dem Abschluss der Triloge durch die Corona-Krise länger gebraucht, um die neue Trinkwasserrichtlinie zu verabschieden.

Tatsächlich lässt sich über sie aber sehr viel Gutes sagen. Der Vorschlag der Kommission kam als Reaktion auf die erste erfolgreiche Bürgerinitiative. Damit ist die Richtlinie ein Steckenpferd europäischer Bürgerbeteiligung. Die Richtlinie verbessert künftig nicht nur die Verbraucherinformationen. Durch die Aktualisierung der gesundheitsrelevanten Grenzwerte, durch die Schaffung einer Beobachtungsliste für neu aufkommende Schadstoffe, durch die ambitionierten Regeln für alte Bleileitungen und durch eine harmonisierte Regulierung von Trinkwasserkontaktmaterialien wird auch der Schutz der Gesundheit der Verbraucher verbessert. Das alles schafft Vertrauen in die hohe Qualität des Trinkwassers in Europa.

Mit der Umsetzung des risikobasierten Ansatzes werden wir in Zukunft in der Lage sein, Verunreinigungen schon an der Quelle zu bekämpfen. Hier konnte das Parlament durchsetzen, dass Prävention vor Eindämmung kommen muss. Das ist ein wesentlicher Fortschritt für den Schutz unserer Gewässer und unserer natürlichen Trinkwasserressourcen.

Mir persönlich besonders am Herzen liegen die vielen kleinen kommunalen Wasserversorger und Genossenschaften, die in der Praxis mit der Richtlinie arbeiten müssen. Deshalb bin ich froh, dass wir in den Verhandlungen mit dem Rat und der Kommission viele Detailprobleme lösen konnten, um die Umsetzbarkeit im Tagesgeschäft der Wasserversorger sicherzustellen. Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit ganz herzlich bei dem Berichterstatter Christophe Hansen und bei unseren Schattenberichterstattern für die gute Zusammenarbeit bedanken.

 
   
 

  Simona Baldassarre, a nome del gruppo ID. – Signora Presidente, onorevoli colleghi, vorrei esprimere soddisfazione per i risultati che abbiamo raggiunto con il relatore e i relatori ombra su questa direttiva.

L’acqua è un bene fondamentale per la vita dell’uomo e la sua sicurezza è il presupposto indispensabile per poterne disporre al meglio. Politica, istituzioni e società devono dialogare in modo costruttivo e l’iniziativa Right2Water del 2012 è un esempio virtuoso dal basso di strada da seguire che l’Unione europea ha accolto. Se questo Parlamento dimostra di essere aperto al contributo di tutti non solo fa un salto di qualità, ma comprende finalmente che anche le opposizioni, con le loro idee, hanno un ruolo fondamentale nella dialettica democratica.

Entriamo nello specifico: l’elenco di controllo degli interferenti endocrini, dei prodotti farmaceutici e delle microplastiche, come previsto dalla direttiva, è un passo in avanti fondamentale e uno strumento prezioso. Oggi, purtroppo, in molte zone italiane ed europee, le acque potabili sono soggette ad un’enorme serie di inquinanti, e un caso su tutti, la regione Veneto dove da anni la contaminazione da PFAS è una tra le più gravi emergenze per salute e ambiente mai affrontate. E ancora, il raggiungimento di un compromesso su una lista significativa di agenti inquinanti rappresenta un intervento regolatore, lì dove, di fatto, in alcuni casi non c’erano regole.

Infine, un dato importante è che gli Stati membri saranno liberi di intervenire nei loro territori con limitazioni più stringenti in caso lo ritengano necessario. In conclusione, questa direttiva rappresenta un primo step per un consumo più sicuro e per un uso più consapevole dell’acqua.

 
   
 

  Sven Giegold, im Namen der Verts/ALE-Fraktion. – Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Das ist heute wirklich ein guter Tag für die Verbraucherinnen und Verbraucher in Europa und auch ein guter Tag für die Umwelt. Denn die neue EU-Trinkwasserrichtlinie wird ganz entscheidende Verbesserungen für sauberes, gesundes und auch besseres Trinkwasser bringen. Wir haben es erst mal den Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken, die 1,8-millionenfach die europäische Bürgerinitiative „Recht auf Wasser“ unterschrieben haben. Und es war diese Bürgerinitiative, die uns alle zum Jagen getragen hat. Deshalb hat die EU-Kommission eine neue Trinkwasserrichtlinie vorgelegt. Deshalb hat das Europäische Parlament die Vorschläge gestärkt. Und deshalb hat der Rat der Mitgliedstaaten letztlich auch zumindest einem Teil der Vorschläge zugestimmt.

Es ist einfach ein richtiges und wichtiges Zeichen, dass in Zukunft hormonverändernde Substanzen kontrolliert werden und begrenzt werden und dass Bisphenol A, das eben auch im Verdacht steht, gerade bei Kindern schwere Schäden zu erzeugen, nun einen europäischen Grenzwert bekommt. Genauso, dass Arzneimittelrückstände reguliert werden und Mikroplastik. Dass wir hier jetzt auf einem einfacheren Weg sind, über eine Beobachtungsliste neue gefährliche Stoffe zu identifizieren und europaweit zu regulieren. Damit ist es uns gelungen, eine Erfolgsgeschichte fortzuschreiben, denn schon die alte EU-Trinkwasserrichtlinie hat europaweit das Vertrauen in das Trinkwasser als gutes Lebensmittel gestärkt.

Aber jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter, denn auf Initiative des Europäischen Parlaments werden jetzt überall in Europa öffentliche Trinkwasserspender aufgestellt. Und damit können Menschen, statt Plastikflaschen irgendwo kaufen und Wasser auf die Weise in umweltschädlicher Verpackung erst erwerben zu müssen, sich ihre mitgebrachten Flaschen selbst auffüllen, und so manche schädliche Brause mit viel Zuckerzusatz wird damit vielleicht auch vermieden. Und das Europäische Parlament hat hier übrigens durch langen Einsatz – auch der Kollegin Heidi Hautala, die das hier leitet – dafür gesorgt, dass tausende Plastikflaschen im Parlament selbst abgeschafft wurden und durch Trinkwasserspender ersetzt wurden. Das war jahrelange Arbeit im Präsidium dieses Parlaments, aber jetzt ist es so weit: Im Europäischen Parlament kann man schon erleben – sobald Corona wieder vorbei ist –, was wir überall auf den Straßen wollen.

Jetzt habe ich zum Schluss noch einen Hinweis: Wir haben ein anderes Element des europäischen Wasserrechts, die EU-Wasserrahmenrichtlinie. Eigentlich sollte es seit 2015 umgesetzt sein, dass alle Gewässersysteme in gutem naturnahen Zustand sind. Ich frage Michael Roth für die EU-Ratspräsidentschaft: Wann sorgen Sie dafür, dass das endlich an unseren Flüssen und Gewässern Realität wird? Da freue ich mich heute auf eine Antwort, Herr Roth.

 
   
 

  Idoia Villanueva Ruiz, en nombre del Grupo GUE/NGL. – Señora presidenta, solo los necios confunden el valor con el precio, decía Antonio Machado. La semana pasada amanecimos con la noticia de que el agua empieza a cotizar en los mercados de futuros de Wall Street. Ya le han puesto precio: precio para especular con un derecho fundamental, como denunciaba Pedro Arrojo, relator de las Naciones Unidas.

Hoy celebramos los avances de esta Directiva y su trabajo sobre la calidad del agua, que mejorará la vida de muchos europeos. Pero nos quedamos cortos en proteger su valor como bien común, lejos de la iniciativa ciudadana, traída a este Parlamento y apoyada por más de 1 800 000 personas, que garantizaba el acceso a este derecho humano, reconocido como tal por las Naciones Unidas.

El agua es de todos y es un bien público, estrechamente ligado a todas nuestras vidas, entornos y medios de subsistencia, y un componente esencial para la salud pública.

Ante las perspectivas de cambio climático vigentes, los caudales disponibles seguirán reduciéndose. Frente a los problemas de corrupción y las presiones privatizadoras, nuestra política del agua debe aplicarse desde un estricto compromiso con una gestión pública, integrada, participativa y sostenible, tanto de los ríos, lagos, humedales y acuíferos como de los servicios del agua y del saneamiento.

 
   
 

  Κώστας Παπαδάκης (NI). – Κυρία Πρόεδρε, η οδηγία είναι πραγματικός οδηγός περαιτέρω εμπορευματοποίησης του νερού και η συνθηματολογία σας περί καθολικής πρόσβασης δεν έχει κανένα αντίκρυσμα για τον λαό. Η βάση της στρατηγικής της Ευρωπαϊκής Ένωσης και των κυβερνήσεων δεν αφορά μόνο την εξαγορά κρατικών επιχειρήσεων από ιδιώτες, αλλά και τη λειτουργία κρατικών ή δημοτικών επιχειρήσεων ύδρευσης με ιδιωτικο-οικονομικά κριτήρια, ανεξάρτητα αν συμπράττουν ή όχι σε αυτές ιδιώτες.

Το λέμε καθαρά: αρχή σας είναι η ανάκτηση κόστους των υπηρεσιών ύδατος μαζί με τις κοινωνικές επιπτώσεις της ανάκτησης, όπως λέτε· με δυο λόγια: «νερό εμπόρευμα και ο λαός να πληρώνει τα σπασμένα». Αυτό μαρτυρούν και οι δύο χιλιάδες διακοπές παροχής ύδρευσης την εβδομάδα σε εργατικά λαϊκά νοικοκυριά μόνο στην Αθήνα εν μέσω πανδημίας.

Απαιτούμε: καμιά σκέψη για περαιτέρω ιδιωτικοποίηση της ΕΥΔΑΠ και της ΕΥΑΘ, καμιά αύξηση τιμολογίων, καμιά διακοπή νερού στα λαϊκά νοικοκυριά. Μόνο με κοινωνικοποιημένη οικονομία όπου η γη, οι υδάτινοι πόροι, τα δίκτυα, οι υποδομές θα αποτελούν κοινωνική ιδιοκτησία και όχι εμπόρευμα, μπορούν να επιτευχθούν η επαρκής και φθηνή υδροδότηση και η προστασία του περιβάλλοντος.

 
   
 

  Michal Wiezik (PPE). – Pán predsedajúci, v EÚ je vybudovaných viac ako 1 milión bariér, ktoré doslova kúskujú naše rieky a potoky, bránia rybám tiahnuť na neresiská a zimoviská, menia prietok vody, bránia riekam napájať svoje agúvia.

Migrujúce druhy rýb v Európe doslova skolabovali. Od roku 1970 je pokles ich populácií na úrovni hrozivých 93 percent. Tiahnuce lososy, vyzy a jesetere v podstate neexistujú.

Po tom, ako prežili dinosaury, ich zlikvidoval náš betón.

Dnes v EÚ operuje viac ako 21 tisíc vodných elektrární a stále plánujeme postaviť viac ako 8000 ďalších. Na Slovensku nedávno Najvyšší súd zastavil výstavbu malej vodnej elektrárne v Žiari nad Hronom. Súd dôvodil tým, že záujem na ochrane a zachovaní zdravého životného prostredia má jednoznačnú prednosť pred záujmom na vybudovaní malej vodnej elektrárne. Mali by sme pochopiť, že ochrana a udržiavanie živých riek má mať najvyššiu prioritu v rámci celej Európskej únie a našich vodných politík.

Preto ma teší a napĺňa nádejou cieľ zakotvený v stratégii na ochranu biodiverzity mať do roku 2030 25 tisíc kilometrov voľne tečúcich riek. Tento cieľ sa míňa účinku, ak zároveň budeme dotovať budovanie ďalších tisícok bariér. Oboje nemôžeme mať a je nezmyselné oslobodzovať spútané rieky a zároveň pútať elektrárňami tie, ktoré doposiaľ zostali slobodné. Nevyhnutne musíme zlepšiť implementáciu rámcovej smernice o vodách, pretože voda nie je len o pití a elektrike. Voda je v prvom rade o živote.

 
   
 

  Simona Bonafè (S&D). – Signora Presidente, onorevoli colleghi, i dati scientifici dimostrano come la risorsa idrica, anche a causa del cambiamento climatico, stia sempre più diventando una risorsa scarsa, mettendo a rischio il benessere umano, la biodiversità e gli ecosistemi. Per contrastare questo trend è necessario innanzitutto mettere in atto politiche a livello europeo per aumentarne un uso efficiente, garantendo al tempo stesso un accesso per tutti all’acqua potabile.

La direttiva sull’acqua potabile, che finalmente adottiamo oggi grazie anche all’azione svolta dai cittadini europei, si pone questo duplice obiettivo: campagne di sensibilizzazione, lotta agli sprechi d’acqua sui territori nazionali, installazioni di rubinetti o fontane d’acqua negli spazi pubblici sono tra le misure principali che, grazie al lavoro del Parlamento europeo, siamo riusciti a inserire in questa direttiva. È un importante passo in avanti ma, come evidenziato nel Green Deal, è necessario andare oltre, mettere in campo una strategia globale che punti non solo all’uso efficiente della risorsa idrica, ma anche all’obiettivo della qualità dell’acqua e quindi dell’inquinamento zero per acqua, ma anche per aria e suolo.

L’attenzione per la risorsa idrica, che è fonte di vita, è fondamentale. Da una parte, dobbiamo raggiungere il buono stato ecologico dei bacini idrografici europei e la piena attuazione della direttiva quadro sulle acque per preservare e ripristinare la biodiversità nei laghi, nei fiumi, nelle zone umide e negli estuari e prevenire e limitare i danni provocati dalle inondazioni, dall’altra parte, le nuove misure dovranno affrontare gli effetti negativi derivanti dal deflusso urbano e dalle fonti di inquinamento nuove o particolarmente nocive, come le microplastiche e i residui di prodotti farmaceutici.

Anche la revisione dell’altra importante direttiva che riguarda la risorsa idrica, e cioè quella sulle acque reflue urbane, sarà un passaggio fondamentale per definire i parametri dei nuovi inquinanti e per rafforzare le misure di circolarità e di recupero dei nutrienti, in linea con quanto già fatto con il regolamento sul riutilizzo delle acque.

L’acqua è un bene prezioso, essenziale, pilastro per il benessere umano, la biodiversità e la nostra economia. Il cambiamento climatico ci metterà di fronte a sfide sempre più crescenti che dovremo essere in grado di anticipare, come stiamo facendo oggi in Europa.

 
   
 

  Nicolae Ştefănuță (Renew). – Doamna președintă, domnule comisar, din cauza schimbărilor climatice, apa lipsește tot mai mult oamenilor, plantelor, animalelor. Verile recente am văzut râuri secând tot mai mult și pământ devenit arid, sterp, secetos. Apa dispare din solurile Olteniei și Dobrogei, regiuni din țara mea.

În mai multe țări europene aducem vară de vară apă cu cisterna pentru ca oamenii să aibă necesitățile stricte. Nu există infrastructură verde europeană, fără infrastructură naturală albastră europeană. O arată foarte clar Comisia Europeană, nu suntem încă acolo unde ne dorim prin Directiva apei. Avem prea multe excepții și prea puține investiții, prea multă poluare și prea puțină responsabilitate. Da, hidroenergia poate fi verde, dar nu mai este, atunci când pune în pericol oamenii și natura.

Râurile europene sunt sufocate de microhidrocentrale care produc puțină energie. Din cauza lor, albiile sunt distruse, în numele obținerii așa-numitei „energii verzi”. Să fim atenți ca inflația de microhidrocentrale, de construcții pe râuri din zone protejate, să nu coste mai mult decât însuși curentul pe care îl produc. Asta înseamnă ca și autoritățile să nu aibă dublul rol de verificare, de gestionare, dar și de încasare de venituri care provin din activități care deteriorează starea chimică a apei.

Îmi doresc foarte mult ca țara mea să fie un lider în lupta împotriva schimbărilor climatice, să vadă în Pactul Verde European o mare oportunitate, așa cum este. Dar atunci, în bazinele de apă, trebuie să vedem mai mult decât o sursă de finanțare. Apa e viața însăși. Un adevăr care este evident în natură, dar care pare să fie uitat de oameni.

 
   
 

  Aurelia Beigneux (ID). – Madame le Président, alors que l’on défend l’accès à l’eau dans le tiers-monde à longueur de journée, permettez-moi de rappeler que nos propres habitants ont de plus en plus de mal à y accéder. Déjà 11 % des Européens n’ont pas un accès suffisant à l’eau. Votre vision du monde et votre modèle économique ont asséché les eaux souterraines et ont fait disparaître de nombreux cours d’eau. Votre libéralisme progressiste a déjà causé énormément de tort à l’agriculture.

Aujourd’hui, c’est la ressource en eau qui est menacée. Dans ce domaine, les institutions qui savent le mieux ce qu’il faut appliquer, ce sont les États, et ce sont les États qui doivent avoir le dernier mot.

Proposez un texte clair et logique, sans arrière-pensée libérale, sans arrière-pensée pseudo-humaniste ou encore pseudo-écologiste. Défendons le bon sens des États membres dans la gestion durable de l’eau. Accentuons l’entraide européenne contre les incendies et les sécheresses. Promouvons l’innovation et la recherche. Promouvons notamment l’intelligence artificielle pour aider nos pays respectifs à prendre des décisions plus rentables et surtout plus écologiques.

Malgré ces avancées, trop de points sont à exclure de ces textes. Quelle est donc cette obsession qui consiste à défendre à longueur de journée des minorités dans tous les textes européens? Quel est le lien ou le rapport avec l’accès à l’eau? Dans le même temps, les Européens les plus modestes n’y ont plus accès dans certaines régions.

Dénonçons l’entrée dans ce texte de toute forme de libéralisation du marché de l’eau. Et enfin, refusons les sanctions pour les pays qui ne sont pas en conformité avec la directive-cadre sur l’eau. La Commission n’a aucune légitimité pour imposer des amendes à des États souverains et libres.

 
   
 

  Bas Eickhout (Verts/ALE). – Madam President, first of all thanks to rapporteur Christophe Hansen for doing a great job on the recast of the Drinking Water Directive. But I think we mainly have to thank our citizens who were at the core of the question of a European Citizens’ Initiative on the right to water, for universal access to water, and I think there we did make good steps despite, I have to say, the Council not really being willing to improve access to water for vulnerable and marginalised groups, because it all had to stay optional. I think it’s thanks to Parliament that we strengthened those provisions.

I think it’s also a good deal if you look at the improvements on, for example, endocrine disrupters, microplastics, and how we are, for the first time, dealing with a group approach on PFAs, so I think that is a good solution, but we also have to discuss the fitness check of the Water Framework Directive.

I think it’s very important that the Commission is stating also here that the Water Framework Directive is fit for purpose and that the Commission is not intending a review, and I think that is something that also this Parliament is asking for. However, still the conclusion is that half of our waters – and in some cases even less than half of our waters – are not in good condition and this means we need to improve on the implementation – and this is also a question for the Commission.

You said, Commissioner, that you will continue, but can you be more precise on what the Commission is going to do to increase the implementation, the pressure on Member States, to implement the Water Framework Directive? And also for the Council. We know very well that the financing is lacking very much and that for the implementation of the Water Framework Directive we need more finances, so how is the Council Presidency going to improve that discussion so that we can have that?

Last point: the Member States are making too much use of the exemptions possible in the Water Framework Directive. There are guidelines for that. Is the Commission, together with the Council, intending to update those guideline documents in order to limit the possibility of exemptions, because that is very important as well?

 
   
 

  Malin Björk (GUE/NGL). – Fru talman! Kolleger! Att vatten är livsviktigt för oss alla är ganska uppenbart – det är livsviktigt för oss människor, för djuren, för växterna, för ekosystemet, för hela vår miljö. Rent dricksvatten är något som vi alla behöver ha tillgång till i vår vardag. Därför menar vi att vi måste stärka rätten till vatten. Det medborgarinitiativ som fick så många bakom sig, och som krävde just det, visar att detta är viktigt för människor över hela Europa, och det satte så stor press på kommissionen och rådet och på oss i parlamentet.

Det ska finnas offentliga vattenfontäner, självklart med gratis vatten. Men vi vet alla att det inte räcker. Rätten till vatten måste stärkas på andra sätt också, och när det gäller det måste vi fortsätta att jobba tillsammans.

Vattnet måste också skyddas bättre. På det området gör vi vissa framsteg. Om vattnet innehåller för många farliga kemikalier, mikroplaster och annat som har tagits upp här i debatten, är det klart att det i slutänden också påverkar hela vår livsmiljö. Vattnet påverkar oss, både direkt och indirekt, och i varje, varje kedja. Vi har hört här själva hur vi faktiskt måste reformera jordbruket för att det också ska bidra till ett bättre skydd av vattnet.

EU:s ramdirektiv är ett viktigt steg i att skydda vattnet. Därför är det viktigt att det inte öppnats upp för revision. I stället måste vi se till att det implementeras ordentligt i alla medlemsländer. För det behövs naturligtvis resurser, och vi från Europaparlamentet kommer att bevaka att både rådet och kommissionen och medlemsländerna gör mer.

 
   
 

  Μαρία Σπυράκη (PPE). – Κυρία Πρόεδρε, Κύριε Επίτροπε, η πρόσβαση στο νερό είναι ζωτικό δικαίωμα. Γι’ αυτό και η νομοθεσία που συζητάμε σήμερα, εφόσον εφαρμοστεί με ακρίβεια, βελτιώνει τη ζωή όλων μας. Ο εντατικός έλεγχος για τον μόλυβδο που κυρίως προέρχεται από τις σωληνώσεις, για τους ενδοκρινικούς διαταράκτες, για τα μικροπλαστικά, για όλα αυτά που υποβαθμίζουν την ποιότητα και αυξάνουν τον κίνδυνο για την υγεία, δεν είναι απλώς απαραίτητος, είναι πλέον εναρμονισμένος με υψηλές προδιαγραφές σε όλη την Ευρώπη. Άλλωστε η επιστήμη προειδοποιεί: το «Environmental Research» ανακοίνωσε ότι ανιχνεύονται μικροπλαστικά στα μήλα και τα καρότα και η «Nature Sustainability» ανακοίνωσε ότι τα μικροπλαστικά βρίσκονται ακόμη και στα σιτηρά, πάνω από το έδαφος.

Η προσβασιμότητα στο πόσιμο νερό εξασφαλίζεται με υψηλής ποιότητας υποδομές και γι’ αυτό χρειάζονται ευρωπαϊκές επενδύσεις στο νερό. Στην πόλη μου, τη Θεσσαλονίκη, η τοπική εταιρεία ΕΥΑΘ περιόρισε την απώλεια από τους σωλήνες στο 30% και συνεχίζει με έργα που χρηματοδοτούνται από την Ένωση, στόχος δε είναι να εμπλακεί και ο ιδιωτικός τομέας.

Κυρίες και κύριοι συνάδελφοι, 1,8 εκατομμύρια Ευρωπαίοι πολίτες ζήτησαν νέα νομοθεσία για το νερό, για να νιώθουν ασφάλεια, για να αναβαθμίσουν το περιβάλλον. Εμείς σήμερα ανταποκριθήκαμε σε αυτή τη νομοθετική πρόκληση. Είναι τώρα ώρα τα κράτη μέλη, οι εταιρείες διαχείρισης του νερού και οι τοπικές αρχές να δράσουν άμεσα, αξιοποιώντας τη βοήθεια της Επιτροπής και γνωρίζοντας ότι στην ποιότητα του νερού δεν μπορούν να γίνουν εκπτώσεις.

 
   
 

  Tiemo Wölken (S&D). – Sehr geehrte Frau Präsidentin Hautala, sehr geehrter Herr Kommissar, lieber Michael für die Ratspräsidentschaft! Die Überarbeitung der Trinkwasserrichtlinie ist ein Erfolg. Sie ist allerdings ein Erfolg der ersten europäischen Bürgerinitiative „Right2Water“. Vielen Dank an dieser Stelle deswegen noch mal an die Bürgerinnen und Bürger, die diese Initiative initiiert haben. Sie haben gezeigt, dass Europäerinnen und Europäer auch außerhalb der Wahlen Einfluss auf europäische Politik nehmen können.

Die Richtlinie schreibt jetzt zukünftig vor, dass alle Menschen in der Europäischen Union Zugang zu sauberem Trinkwasser bekommen müssen. Und das ist vor allen Dingen ein Erfolg der Bürgerinitiative – deswegen dafür vielen Dank! Und an dieser Stelle möchte ich meine Enttäuschung gegenüber dem Rat zum Ausdruck bringen, dass das Anliegen, Zugang zu Trinkwasser zu schaffen, zunächst nicht ernst genommen wurde, sondern nur auf die Qualitätskriterien achtgegeben wurde. Ich finde, das war eine Missachtung der Initiative „Right2Water“.

Aber es geht doch eben nicht nur um Qualität, sondern auch um Zugang, denn Wasser ist ein Menschenrecht. Und deswegen freue ich mich, dass es im Rahmen der Richtlinie jetzt gelungen ist, den Zugang zu verbessern. Wir bekommen europaweit öffentliche Trinkbrunnen, und die Mitgliedstaaten werden verpflichtet, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um benachteiligten Gruppen einen besseren Zugang zu Wasser zu ermöglichen. Und dass das immer noch bitter nötig ist, zeigt, dass 23 Millionen Menschen keinen Zugang zu einem öffentlichen Wasseranschluss in der Europäischen Union haben – das ist ein Auftrag an uns alle, und wir als Parlament werden da sehr genau hinschauen.

Aber mit der Novelle stellen wir eben auch sicher, dass Trinkwasser in Europa sicher ist und vor allen Dingen sicher bleibt. Wir stellen noch höhere Anforderungen an die Qualität. Europäisches Trinkwasser hält ab sofort alle WHO-Standards ein, und bei Blei halbieren wir den Wert – das ist absolut wichtig und richtig. Wichtig ist auch, dass wir insbesondere auf Mikroplastik und Medikamentenrückstände im Trinkwasser blicken – hier ist absolute Vorsicht geboten. Und ein letzter Satz: Irgendwann ist Trinkwasseraufbereitung nicht mehr möglich, irgendwann stößt sie an ihre Grenzen. Deswegen müssen wir dafür sorgen, dass das Wasser sauber bleibt.

 
   
 

  Marco Dreosto (ID). – Signora Presidente, onorevoli colleghi, Commissario, ci troviamo quest’oggi a discutere della normativa europea in materia di acque. A distanza di circa vent’anni dalla direttiva quadro sulle acque, possiamo dire che questa normativa è ancora attuale, ma la sua attuazione deve sicuramente essere migliorata e accelerata, integrando ulteriormente gli obiettivi della direttiva nelle politiche settoriali, in particolare nel settore dell’agricoltura, dei trasporti e dell’energia.

L’acqua è un bene essenziale per i cittadini e non è accettabile che più della metà dei corpi idrici dell’Unione europea sia ancora in pessimo stato e che gli obiettivi non siano stati ancora raggiunti, principalmente a causa di finanziamenti inadeguati e di un’attuazione particolarmente lenta. È necessario, in primo luogo, un’ulteriore azione in materia di sostanze chimiche e inquinanti, al fine di migliorare la qualità dei corpi idrici e di ridurre i rischi per la salute umana, animale e per l’ambiente.

Vanno intraprese azioni efficaci nei confronti degli inquinanti e vi è crescente preoccupazione per i PFAS, le microplastiche e sostanze chimiche che alterano tra l’altro il sistema endocrino e prodotti farmaceutici, a partire da misure di controllo alla fonte. Si dovrebbe inoltre prestare maggiore attenzione al rischio di rilascio di sostanze nutritive, concimi chimici, pesticidi, antibiotici e altri inquinanti impiegati in agricoltura nei bacini di drenaggio e nei fiumi.

L’inquinamento idrico costituisce poi una grave minaccia per la biodiversità, considerando il forte impatto negativo anche per la flora e per la fauna. Ritengo, infine, che una maggiore trasparenza sulla qualità dell’acqua sia assolutamente utile per garantire ai cittadini europei questo fondamentale diritto.

 
   
 

  Benoît Biteau (Verts/ALE). – Madame la Présidente, l’Union européenne, en adoptant la directive-cadre européenne en 2000, a eu une grande clairvoyance pour ce défi central du XXIe siècle. Que la première initiative citoyenne soit sur ce sujet-là illustre la conscience des citoyens sur cet enjeu.

La directive cadre-européenne affirme enfin que l’eau, ressource vitale, appartient à notre patrimoine commun, et exige donc la notion de partage, le respect du bon état des masses d’eau, la fin des dérogations et la cohérence des politiques publiques. Nous devons être intransigeants et exiger, par exemple, le principe du «pollueur-payeur».

La gestion de l’eau est en réalité une problématique fille du défi climatique. Nous devons donc nous attaquer frontalement au changement climatique. La loi climat récemment votée doit pouvoir nous aider à améliorer la gestion quantitative de l’eau. Le pacte vert, la stratégie biodiversité, la stratégie «de la ferme à la fourchette», qui visent 50 % de réduction des pesticides, 20 % de réduction des engrais de synthèse, 25 % des surfaces agricoles en agriculture biologique en 2030, doivent nous aider pour une meilleure gestion qualitative de la ressource en eau.

L’agriculture, qui mobilise plus de 50 % de la ressource en eau douce, est à la fois victime du changement climatique, coupable de ce changement climatique, mais aussi solution au changement climatique, si on l’accompagne dans de nouvelles orientations. Les politiques publiques, plutôt que de s’acharner à traiter les conséquences de pratiques agricoles coupables de la dégradation des masses d’eau sur le plan tant qualitatif que quantitatif, doivent, en cohérence avec le pacte vert, avec les défis contemporains, préférer s’attaquer aux causes, aux racines du problème en accompagnant la transition vers une agriculture respectueuse de la ressource en eau, avec un objectif à zéro pollution.

Plan de relance et PAC ne sont pas au rendez-vous de ces défis, de ces enjeux, de ces objectifs. Ils ne sont pas encore totalement validés, il est donc encore temps d’atteindre ces cohérences dans nos politiques publiques. Nous devons en avoir l’audace et le courage.

 
   
 

  Anna Zalewska (ECR). – Pani Przewodnicząca! Woda to życie. Woda to prawo obywatela. Woda to odpowiedzialność państwa za swoich obywateli w państwie członkowskim, ale woda to również zdrowie. Doznaliśmy tego i powtarzamy w dobie pandemii, kiedy ciągle mówimy, że trzeba myć ręce.

Tak, to wszystko ważne. Ważna jest też inicjatywa obywateli, którzy powodują, że jeszcze raz dyskutujemy o dyrektywie. Tylko że inicjatywa obywateli i refleksja nad starą dyrektywą nie widzą tego, co potrzebne, to znaczy rewizji. Rewizji związanej – po pierwsze – z Zielonym Ładem, z prawem klimatycznym, z wieloletnimi ramami finansowymi. Dlatego że my możemy obywatelom powiedzieć: Tak, chcemy dla Was wody, tak, chcemy dla Was dostępności, tak, chcemy dla Was sieci kanalizacyjnych i urządzeń sanitarnych. Ale musimy być odpowiedzialni i w ślad za tym powinniśmy pokazać, że są na to środki. Dlatego że są to ogromne inwestycje, a nie możemy – mówiąc przy okazji Zielonego Ładu – doprowadzić nie tylko do ubóstwa energetycznego, ale do ubóstwa wodnego.

Już takie pojęcia pojawiają się w niektórych państwach członkowskich. Wszystkie inwestycje powodują, że woda drożeje w sposób nieakceptowalny dla społeczeństwa. To jest nasza odpowiedzialność. Musimy o tym pamiętać, musimy nakładać nasze refleksje na Zielony Ład i to wszystko, co przez ostatnich kilka miesięcy się działo, m.in. w rozporządzeniu o ponownym wykorzystaniu wody.

 
   
 

  Радан Кънев (PPE). – Г-жо Председател, уважаеми колеги, днес, благодарение на инициативата на милиони европейски граждани и на работата на докладчика Кристоф Хансен и на докладчиците в сянка, ние в този Парламент гарантираме по закон на гражданите на Европейския съюз правото на чиста питейна вода.

Трябва обаче да си даваме сметка, че в този момент милиони европейски граждани нямат достъп до вода изобщо или имат застрашен достъп до некачествена опасна вода. В моята страна град Перник в продължение на една година се намира в тежка водна криза, за която аз алармирах още в края на 2019 г. този Парламент. Град Шумен се намира в постоянен недостиг на качествена питейна вода, третият и четвъртият по големина град в България Варна и Бургас се намират в непрекъсната заплаха от воден режим и без качествена, годна вода за пиене.

Само в България това са стотици хиляди, близо един милион български граждани в големи градове и още стотици хиляди в малки населени места. Милиарди европейски средства до момента са инвестирани за водни и канализационни проекти, очевидно на фона на огромна корупция и без достатъчен ефект. Добре е това което правим днес, но ние трябва да гарантираме и контрола върху него, включително и намесата на европейската прокуратура.

 
   
 

  César Luena (S&D). – Señora presidenta, por fin tenemos una normativa revisada en materia de calidad del agua para consumo humano, después de veinte años, que actualiza las normas de calidad del agua con los datos científicos más actualizados, mejora la información al consumidor y promueve el consumo del agua del grifo. Pero no nos engañemos: tiene dos grandes faltas, dos grandes problemas.

Primero, hemos vuelto a perder la oportunidad de reconocer el agua como derecho universal. Nos lo han pedido dos millones de personas, de ciudadanos, que firmaron la iniciativa sobre el derecho al agua, que nos pedían legislar para reconocer el acceso universal y equitativo al agua segura y asequible para todos. Pero no ha sido así. No pudo ser en este Parlamento, por los grupos conservadores, y tampoco ha podido ser en el Consejo. Pero yo les digo que el acceso al agua no debe promoverse, no debe mejorarse; el acceso al agua, como un derecho universal, debe asegurarse, garantizarse, reconocerse.

Por otro lado, es verdad que la iniciativa incide en la accesibilidad del agua, en su seguridad, en su aceptabilidad, pero no en que sea asequible. Y también hay pobreza hídrica, no solamente energética. Porque pueden llegar los recursos, pero si no hay dinero para hacer frente a las facturas, tenemos el mismo problema.

En relación con la Resolución sobre la aplicación de la legislación relativa a las aguas, me alegra saber que las brechas que aún persistían han desaparecido, y que, por tanto, es adecuada para los fines que persigue, dejando claro que no es necesaria su revisión. Me alegro.

Ahora, el agua es un bien público, no se puede industrializar más este sector. No podemos dejar el campo abierto a los especuladores con los derechos de uso y aprovechamiento del agua.

 
   
 

  Martin Hojsík (Renew). – Pani predsedajúca, hovorí sa, že voda je ropou budúcnosti. Slovensko sa hrdí, že sme tak povediac Kuvajtom vody. Napriek tomu sa k nej správame tak, akoby na nej nezáležalo. Nielen na Slovensku, ale naprieč Európou.

Rámcová smernica o vodách má v týchto dňoch 20 rokov a už 20 rokov čakáme na to, kedy ju členské štáty vrátane Slovenska poriadne začnú uplatňovať. Na jednej strane hovoríme o ochrane vody, na druhej ju až príliš často ohrozujeme. A pritom nejde len o vodu ako takú. Ohrozujeme množstvo druhov rastlín, živočíchov, aj sami seba. Kde je problém? Podceňujeme dosahy zmeny klímy. Väzníme vodu v betóne, a to aj v územiach Natura 2000. Robíme z nej polievku mikroplastov plnú nebezpečných chemikálií, ako sú PFAS, ktoré často ani nemeriame. Je jej menej, a je v nej menej života.

Tento smutný stav nie je preto, že by sme mali zlé zákony. Rámcová smernica o vode je stále aktuálna a netreba ju meniť. Naše vlády ju poriadne nevymáhajú. Predbežná opatrnosť, znečisťovateľ platí sú často ignorované a nahradené výnimkami pre znečisťovanie. 

Preto by som bol veľmi rád keby Európanky dostali pod… (rečník prekročil časový limit)

 
   
   

VORSITZ: RAINER WIELAND
Vizepräsident

 
   
 

  Georg Mayer (ID). – Herr Präsident, geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Wasser ist ein sehr wertvolles Gut, und Wasser wird in den nächsten Jahren zum wertvollsten Gut auf dieser Erde werden. Daher sollten wir sehr sensibel und sehr bedacht mit diesem wertvollen Gut umgehen.

Was mich aber schon verwundert: Wenn wir in diesem Haus darüber diskutieren, wie wir den Zugang zu Wasser und alle möglichen Dinge mit Wasser regeln in Europa, dann müssen wir wissen, dass wir es seit über vier Jahren nicht schaffen, in unserem eigenen Haus hier für Warmwasser zu sorgen. Seit über vier Jahren gibt es weder hier noch im Haus in Straßburg Warmwasser.

Also sollten wir uns vielleicht nicht in zu viele Dinge einmischen, denn der Zugang zu Trinkwasser ist nationale Kompetenz, und wir wissen, dass Dinge, die besser auf einer niedrigeren Ebene geregelt werden können, auch dort geregelt werden sollen. Die Wasserversorgung in ganz Europa ist unterschiedlich geregelt, und das ist in sehr vielen Bereichen gut so. Daher sollten wir nicht Dinge gleichmachen, die nicht gleich sind, und dieses wertvolle Gut sehr sensibel und mit vorsichtigen Händen angreifen.

 
   
 

  Milan Brglez (S&D). – Gospod predsednik!

Pravica do vode je temeljna človekova pravica. Ker brez vode ni življenja in ne trajnostnega razvoja družbe. Zato je skrb za vodne vire tudi zavedanje o pomenu medgeneracijskega sodelovanja in solidarnosti.

Ponosen sem, da je Slovenija pred štirimi leti, in to simbolično istočasno z ratifikacijo Pariškega sporazuma, v svojo ustavo vnesla pravico do pitne vode. Vodni viri in dostop do njih so bili primarno zaščiteni kot javno dobro v upravljanju države. Kot taki niso blago, ki bi si ga bilo možno prilastiti in z njim trgovati.

Glede na to svojo politično izkušnjo pozdravljam zakonodajne dosežke Unije. Spodbujam Komisijo in države članice k dodatnim naporom za doslednejšo, hitrejšo in skrbnejšo realizacijo ciljev, opredeljenih v zakonodajnem okviru Evropske unije, tudi pri sredstvih, predvidenih na tej postavki v naslednjem večletnem finančnem okviru.

Vodni viri postajajo tudi eden izmed osrednjih dejavnikov zagotavljanja mednarodnega miru in varnosti. Kot še marsikje drugje lahko tudi tu kot Evropska unija vodimo le z zgledom in ne s hipokrizijo, če od drugih zahtevamo nekaj, kar sami pri sebi ne implementiramo.

 
   
 

  Janusz Wojciechowski, członek Komisji. – Panie Przewodniczący! Dziękuję Państwu za bardzo interesującą i inspirującą debatę. Chciałem zapewnić, że nie tylko oficjalny tekst rezolucji, ale i wszystkie głosy, uwagi i sugestie przedstawione podczas tej debaty Komisja w toku dalszych prac podda wnikliwej analizie. Uczyni to przede wszystkim mój kolega komisarz Sinkevičius, który jest bezpośrednio odpowiedzialny za gospodarkę wodną, a który dzisiaj z uwagi na konieczność udziału w posiedzeniu Rady nie mógł być obecny na debacie.

Chcę zadeklarować, że Komisja dokłada i dokładać będzie wszelkich starań, aby właściwie wdrażać dyrektywę, o której dzisiaj była mowa. Toczy się wiele postępowań o uchybienie zobowiązaniom państwa członkowskiego, a w razie potrzeby wszczynane będą następne. Prowadzona i aktualizowana będzie też lista odstępstw.

Chciałbym wyrazić satysfakcję i podziękować jeszcze raz Wysokiej Izbie za to, że ja też mogłem uczestniczyć w tej debacie jako komisarz odpowiedzialny za rolnictwo, bo wiele głosów dotyczyło kwestii rolnictwa. Potwierdzam, że właściwa gospodarka wodna w rolnictwie ma ogromne znaczenie i poprawa sytuacji w rolnictwie jest ważną częścią całego pakietu przedsięwzięć zmierzających do usprawnienia gospodarki wodnej. Pragnę zapewnić, że dokładamy wszelkich starań, aby zwłaszcza do reformy wspólnej polityki rolnej, jej zielonej architektury, strategii „od pola do stołu”, ochrony bioróżnorodności, ale też strukturalnego dialogu, jaki już prowadzimy z państwami członkowskimi w związku z zaleceniami do ich planów strategicznych, włączać kwestię usprawnienia gospodarki wodnej i ochrony wód.

Ta debata i Państwa głosy zachęcają nas, a mnie osobiście tym bardziej, żeby przywiązywać do tych kwestii jeszcze większą uwagę. Deklaruję, że to się będzie działo. Wiążę duże nadzieje z wprowadzeniem zielonej architektury do wspólnej polityki rolnej i liczę na to, że przyczyni się ona do istotnej poprawy jakości wód w Unii Europejskiej.

Jeszcze raz dziękuję za ciekawą, naprawdę bardzo inspirującą debatę i za możliwość przedstawienia stanowiska Komisji.

 
   
 

  Michael Roth, amtierender Ratspräsident. – Herr Präsident, verehrte Abgeordnete, Herr Kommissar! Vielen herzlichen Dank für diese Aussprache, weil sie doch auch zum Ausdruck gebracht hat, dass die Institutionen der Europäischen Union – bisweilen auch mit unterschiedlichem Tempo und mit unterschiedlicher Leidenschaft – an einem Strang ziehen. Das sind wir auch den Bürgerinnen und Bürgern schuldig, auch im Wissen darum – das ist in allen Redebeiträgen deutlich geworden –, dass Wasser, sauberes Wasser, eben ein Menschenrecht ist und dass es allen Menschen auch zugänglich zu sein hat.

Selbstverständlich muss ich auch als Repräsentant des Rates noch einmal betonen, dass die Verantwortung für Wasser, für sauberes Wasser, eine zentrale nationale Kompetenz darstellt, in einigen Mitgliedstaaten sicherlich auch eine regionale Zuständigkeit. Aber eins ist ja auch klar: Flüsse, Seen machen nicht an nationalen Grenzen halt. Deshalb ist das Engagement der Europäischen Union – auch, um einen entsprechenden sicheren Rahmen vorzugeben – von herausragender Bedeutung, und dabei können sich die Abgeordneten immer auch auf die Kooperation und auf die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Rat verlassen.

Es sind ja ein paar Fragen gestellt worden – und sicherlich auch kritische – in Richtung des Rates. Eine der großen Fragen war ja: Warum ist das alles so nicht umgesetzt worden? Und warum haben wir die Zeitpläne gerissen?

Zum einen: Erst mal bin ich auch der Kommission dankbar, die ja als Hüterin der Verträge immer auch darauf zu achten hat, dass das, was wir als Europäische Union gemeinsam beschlossen haben, dann auch in den Mitgliedstaaten entsprechend umgesetzt wird. Und ich habe auch den Eindruck, dass die Kommission hier ihrer Verantwortung gerecht wird. Aber warum ist es so schwierig? Es ist natürlich auch deshalb so schwierig, weil wir es teilweise mit immensen Investitionen zu tun haben, und die Frage der Finanzierung ist im Übrigen ja auch gestellt worden.

Und ich will mal hier die herausragende Bedeutung der Kommunen hervorheben. Ich war selber zwölf Jahre Kommunalpolitiker. Wir haben Millionen investiert in einer ganz kleinen Stadt in der Mitte Deutschlands, um das Wasser sauberer zu machen durch Kläranlagen. Auch schon damals gab es sehr, sehr strenge Vorgaben der Europäischen Union. Es ist immer wieder auf der kommunalen Ebene darüber gestritten worden: Warum wird die Richtlinie bei uns in Deutschland vermeintlich strenger als in anderen Ländern umgesetzt? Und da spielen die Kommission und nicht zuletzt auch der EuGH natürlich eine zentrale Rolle.

Aber kommunales Engagement ist ganz, ganz herausragend. Und wie lässt sich das besser finanzieren? Da brauchen wir natürlich auch einen Dialog, auch vor Ort, über neue Finanzierungsquellen – öffentliche, aber sicherlich auch private, wenn es um die Verantwortung der Wirtschaft geht. Ich will aber auch noch mal hervorheben, dass wir auf der europäischen Ebene ja erfolgreiche Fonds haben, insbesondere den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums, aber auch den Kohäsionsfonds, der die Mitgliedstaaten, aber auch die Regionen und die lokalen Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträger dabei unterstützt, dass wir dem gemeinsamen Ziel besser gerecht zu werden vermögen.

Und einen zweiten Punkt möchte ich zum Abschluss auch noch mal etwas ausführen, weil ich auch da den Eindruck habe, dass wir da an einem Strang ziehen. Es ist, dass wir das Ziel, sauberes Wasser überall zu gewährleisten, zu einer Aufgabe von allen Politikbereichen machen. Meinen Hinweis auf die besondere Bedeutung der Landwirtschaft – und der Kommissar hat das ja eben auch noch mal hervorgehoben – habe ich ja in meinem Eingangsstatement schon erläutert: 33 Prozent des Wasserverbrauchs haben etwas mit Landwirtschaft zu tun. Und wir wissen dabei auch, dass es insbesondere durch die Cross-Compliance-Regelung, aber auch durch die Finanzierung des ländlichen Raums zwei wichtige Instrumente gibt, die dazu beitragen, dass wir zu einem nachhaltigen Wachstum in der Landwirtschaft kommen. Und wenn wir über Nachhaltigkeit reden, dann spielen natürlich sauberes Wasser und der Zugang zu Wasser eine ganz zentrale Rolle. Und gerade auch in unserer Ratspräsidentschaft haben wir noch einmal deutlich – auch durch Initiativen – hervorgehoben, dass es darum gehen muss, den ökologischen und den klimatischen Fußabdruck des derzeitigen Agrarsystems, auch des Lebensmittelsystems, in der Europäischen Union zu verkleinern, denn wir wissen um die Belastungsgrenzen, und wir wissen um die gemeinsame Verantwortung, vor allem auch für sauberes Wasser.

Danke für diese Aussprache, danke auch für die Gelegenheit, hieran teilhaben zu dürfen. Und ich hoffe, dass wir auch in den nächsten Jahren unserem gemeinsamen Ziel vielleicht auch noch schneller und noch entschlossener gerecht zu werden vermögen, denn das ist auch die Verantwortung, die wir gegenüber unseren Bürgerinnen und Bürgern in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union tragen. Und vor allem auch als Mutmacher auf der globalen Ebene – auch das haben einige Abgeordnete eindrucksvoll hervorgehoben –, dass auch wir zeigen müssen – als Region des Wohlstands, der sozialen Stabilität und des wirtschaftlichen Erfolgs mit einem starken Industriesektor und nach wie vor einer starken Landwirtschaft –, dass sauberes Wasser und der Zugang zu sauberem Wasser eben ein ganz wesentliches Element von Wohlstand und von Sicherheit sind, nicht nur in Europa, sondern in der ganzen Welt.

 
   
 

  Karol Karski (ECR), na piśmie. – Porozumienie w sprawie jakości wody pitnej to ważne osiągnięcie. W nowym kształcie dyrektywa dotyczy nie tylko bezpieczeństwa wody, ale i dostępu do niej – co jest zagadnieniem niebłahym, zwłaszcza w kontekście zmian klimatycznych. Wprowadza konkretne rozwiązania, pozwalające oba te cele pogodzić i połączyć. Regulacje dotyczące analizy ryzyka, stosowanych materiałów, parametrów substancji szkodliwych uwzględniają nowe realia i zagrożenia. Docenić należy nacisk na zapewnienie wody wodociągowej i upomnienie się o dostęp do niej dla grup defaworyzowanych.

Analizując poszczególne rozwiązania przez pryzmat drugiego dyskutowanego dziś dokumentu, dotyczącego wdrażania unijnego prawodawstwa wodnego, można jednak zapytać, czy idąc w dobrym kierunku, nie idziemy o krok za daleko: czy forsując ideowo poprawne rozwiązania, nie lekceważymy realiów i kosztów – zarówno bezpośrednich, jak i długofalowych kosztów gospodarczo-społecznych.

Zapewnienie dostępu do bezpiecznej wody pitnej to cel nadrzędny, podobnie jak troska o środowisko naturalne. Jego realizacja musi jednak uwzględniać potrzeby gospodarki, przede wszystkim rolnictwa, które poniesie koszty nadmiernie restrykcyjnych przepisów.

Należy więc postawić pytanie, jak poszczególne regulacje wpłyną na funkcjonowanie rolnictwa i przemysłu?

 
   
 

  Joanna Kopcińska (ECR), na piśmie. – Jak wynika ze sprawozdania Europejskiej Agencji Środowiska (numer 7/2018 pt. „European waters – Assessment of status and pressures 2018”), tylko 40% wszystkich wód powierzchniowych w Europie jest w dobrym stanie lub ma odpowiedni potencjał ekologiczny, a zaledwie 38% charakteryzuje się zrównoważonym stanem chemicznym. Z zadowoleniem przyjmuję intensywne starania państw członkowskich UE o poprawę stanu wód i spełnienie wysokich wymogów unijnej legislacji wodnej. Należy jednak podkreślić, że system wskaźników realizacji celów środowiskowych proponowany przez Parlament Europejski powinien rzetelnie odzwierciedlać rzeczywiste postępy w poprawie jakości wód powierzchniowych oraz zapewnić szersze rozumienie niektórych definicji z uwzględnieniem bioróżnorodnego i naturalnego przekształcania ekosystemu zgodnie z zasadą „jedna za wszystkie” („one-out all-out”) i jej kluczowego znaczenia, które niestety tych postępów nie odzwierciedla.

Jeśli chodzi o zapisy o związkach perfluorowanych, powinniśmy przyjąć odpowiednio ostrożne podejście, aby nie wykluczać wszystkich związków powszechnie wykorzystywanych w wielu kluczowych gałęziach przemysłu.

Uważam również, że aby niwelować dysproporcje w jakości wód na różnych obszarach, należy odpowiednio wykorzystać środki unijne nie tylko z myślą o realizacji nowych inwestycji, lecz również konserwacji istniejących instalacji, zgodnie z celami środowiskowymi i w trosce o zrównoważony rozwój gospodarczy finansowany w sposób dostosowany do potrzeb.

 
   
 

  Edina Tóth (PPE), írásban. – Egy olyan világban élünk, ahol úgy tekintünk a vízre, mint korlátlan erőforrásra. Ez azonban nem így van. Ezért is tartom rendkívül fontosnak a vízügyi jogszabályokról szóló mai vitát, majd az ezt követő szavazást. Számos kontinensen, de Európában is állandó problémát okoz az ivóvíz hiánya, termőterületek száradnak ki, vízbázisok szennyeződnek el, és vízlelőhelyek apadnak el, ezzel visszafordíthatatlan kárt okozva a társadalmunknak. Továbbá a gazdasági és a fenntartható fejlődésre talán az egyik legnagyobb veszélyt a vízzel kapcsolatos problémák jelentik.

Nagyon fontos annak a felismerése, hogy a víz nélkülözhetetlen az Unió polgárai számára, és az éghajlatváltozás és a környezet romlása fényében a vízszennyezés kezelése, az édesvízi biológiai sokféleség szűkülésének csökkentése és az éghajlatváltozás hatásaival szembeni ellenálló képesség erősítése minden eddiginél relevánsabbak, valamint a lakosság egészségére vonatkozó kockázatok csökkentése tekintetében a megfelelő minőségű ivóvízhez való hozzáférés kiemelt jelentőségű. Eljött hát annak az ideje, amikortól közös jövőnk forrását is meg kell látnunk benne. A víz életünk forrása, bánjunk vele felelősségteljesen és tisztelettel.

 
4. Transitional provisions for support from the EAFRD and EAGF in the years 2021 and 2022 (debate)
 

  Elsi Katainen, esittelijä. – Arvoisa puhemies, hyvät kollegat, edessämme on viljelijöille, maataloudelle ja koko Euroopan huoltovarmuudelle ratkaisevan merkittävä äänestys. Äänestämme lainsäädännöstä, johon käytetään noin kolmasosa EU:n varoista seuraavana kahtena vuotena. Laskemme liikkeelle myös kahdeksan miljardia euroa elvytysrahaa, sillä korona kurittaa ruokaketjua juuri nyt eikä ensi vuonna.

Neuvottelutulos on osoitus siitä, että eurooppalaiset arvostavat paikallista ruokaa, huoltovarmuutta ja turvallisia ja laadukkaita elintarvikkeita. Olen ylpeä siitä, että pystymme poikkeusolosuhteissa löytämään yhteisen ratkaisun lainsäädännön sisällöstä, ihan aikataulun puitteissa. Jatkamme seuraavat kaksi vuotta maatalouspolitiikan nykysäännöillä ja turvaamme viljelijöille tärkeiden kansallisten tukien jatkuvuuden. Samalla pidämme huolen siitä, että ilmasto- ja ympäristökysymyksissä tehdään aikaisempaa enemmän. Reagoimme myös koronan aiheuttamaan sokkiin helpottamalla valtiontukisääntöjä ja maatalouden riskienhallintamekanismien käyttöä.

Tärkeintä on, että viljelijät saavat varmuuden tulevasta seuraavaksi kahdeksi vuodeksi, eikä komission ehdottama yhden vuoden liian lyhyeksi osoittautunut siirtymäkausi toteudu. Näin maaseudun kehittämisohjelmia jatketaan, ja jatkuvuus viljelijöille turvataan. Nyt viljelijät ja hallinto saavat riittävästi aikaa varautua ja valmistautua uuden vuonna 2023 alkavan ohjelmakauden mukanaan tuomiin muutoksiin. Silloin voimaan astuu yhteisen maatalouspolitiikan uudistus, joka mullistaa tukipolitiikan sääntöjä ja rakenteita ihan merkittävästi. Pidän tärkeänä, että uudistuksen viimeistely hoidetaan huolella, ja nyt tämän siirtymäkauden puitteissa siihen on riittävästi aikaa.

Hyvät kollegat, haluan kiittää kaikkien ryhmien neuvottelijoita erinomaisesta yhteistyöstä tässä haastavassa työssä, jossa vuoden kestäneen matkan varrella on ollut myös haasteita. Yhteistyö on ollut todella sujuvaa jokaisen kanssa, ja ilman hyvää yhteishenkeä emme olisi päässeet näin hyvään lopputulokseen.

Haluan kiittää myös elvytysosion neuvottelijaa Paolo De Castroa ja hänen joukkuettaan siitä, että saamme kytkettyä elvytysrahat tähän lainsäädäntöön. Kiitos kuuluu myös Kroatian ja Saksan johtamalle neuvostolle rakentavasta yhteistyöstä ja joustavuudesta. Kiitos myös komissiolle avusta neuvottelujen välittäjänä. Vain yhdessä pystymme tuomaan maataloussektorille tarvittavan vakauden ja juridisen varmuuden.

Hyvät kuulijat, tämä lainsäädäntö on todellisuutta jokaiselle eurooppalaiselle vain reilun kahden viikon kuluttua. Hyväksymällä neuvottelutuloksen varmistamme, että eurooppalaisille viljelijöille tärkeät tuet jatkuvat sovitulla aikataululla ja toimintaympäristö koko maataloussektorilla vahvistuu.

 
   
 

  Janusz Wojciechowski, Member of the Commission. – Mr President, first of all I would like to thank the co-legislators for their constructive attitude and effective cooperation during the legislative procedures concerning the CAP transitional regulation. I’m happy to see that we are now reaching the finishing line. Thank you very much to the rapporteur, Ms Katainen, to the shadow rapporteurs; thank you to the Council, to the German Presidency, for the very constructive dialogue and cooperation.

The position which is about to be adopted today is key for providing certainty to farmers and other common agricultural policy beneficiaries in the years 2021 and 2022. I’m delighted to see that despite the difficulties caused by the COVID-19 pandemic, we were all able to combine two processes – the transitional rules and the integration of the additional allocations proposed under the European Union Recovery Instrument – into the rural development programmes. Today this plenary will vote on the merged outcome. It is a great achievement that the combination of two procedures did not hamper the quick adoption of the transitional regulation.

The transitional regulation will include key elements that were brought forward by the European Parliament, such as the continuation of phasing out payments for areas with natural constraints which no longer qualify as such following the new elimination under Regulation (EU) No 1305/2013; the possibility for Member States to support more easily risk management measures; increasing technical assistance funding for certain smaller Member States in order to prepare for the new common agricultural policy and the continuation of the transitional national aid and the Finnish national aid.

I’ve also pledged that the EU Recovery Instrument Funds to be distributed under the rural development programmes will mostly be used for measures that ensure a recovery beneficial for the environment and climate and to help our farming and rural communities to be more resilient and recover from the effects of the pandemic. Moreover, I am glad that all institutions managed to arrive at a satisfactory outcome on the funding of the support programmes for the outermost regions and the smaller Aegean islands.

The text presented for the vote is a balanced text that will allow farmers and citizens and businesses in rural areas to continue in 2021 and 2022 to benefit from income support, from tools for market stability and from support for investments, cooperation measures beneficial to the environment, as well as from the other structural measures. This will be key for the recovery of the European economy and rural areas.

 
   
 

  Herbert Dorfmann, Verfasser der Stellungnahme des mitberatenden Ausschusses für regionale Entwicklung. – Herr Präsident, geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Zwei Jahre Übergangszeitraum sind natürlich nichts Gutes. Es wäre besser gewesen, wenn es uns gelungen wäre, die Gemeinsame Agrarpolitik zu reformieren und diese mit der Reform in wenigen Tagen zu starten.

So ist es aber nicht, und ich denke, unter den vorliegenden Gegebenheiten ist das eine gute Verordnung – eine Verordnung, die den Bäuerinnen und Bauern auch Rechtssicherheit gibt, da sie wissen, dass die Finanzierung durch die Europäische Union auch in den nächsten Jahren sichergestellt sein wird.

Besonders freut es mich aber, dass es gelungen ist, die 7,5 Milliarden EUR aus NextGenerationEU in diese Verordnung einzubauen. Ich denke, es ist ganz besonders wichtig, dass dieses Geld in den nächsten zwei Jahren verwendet werden kann und nicht – wie von der Kommission ursprünglich geplant – erst ab dem Jahr 2023. Das hätte ja wenig Sinn gehabt, ab dem Jahr 2023 dann COVID-Gelder einzusetzen. Und deswegen glaube ich, dass es insgesamt eine gute Verordnung ist – eine Verordnung, der wir auch zustimmen können –, und ich möchte allen, die in die Arbeiten involviert waren, ganz herzlich danken.

 
   
 

  Álvaro Amaro, em nome do Grupo PPE. – Senhor Presidente, caros Colegas, os próximos 2 anos transitórios entre a atual e a futura Política Agrícola Comum serão decisivos para preparar o setor para o que será uma Política Agrícola Comum com metas mais ambiciosas, com metas ambientais mais ambiciosas.

Neste regulamento que hoje votamos é justo salientar que medidas importantes conseguimos alcançar, por exemplo as relacionadas com o setor do vinho e com o setor do azeite. Mas também devemos dizê-lo que outras houve que não foi possível alcançar. Estou a referir-me, nomeadamente, à convergência interna e à convergência externa que, embora tenham sido interrompidas durante a transição, eu considero que são de elementar justiça para os agricultores europeus.

Gostaria também de destacar o acordo sobre o Fundo de Recuperação introduzido neste regulamento. Este apoio mais orientado para investimentos que potenciam a resiliência do setor é crucial para que ele seja mais robusto e mais bem preparado para a transição ecológica que lhe será exigida.

E em relação ao POSEI, o acordo obtido foi, apesar de tudo, positivo. É certo que eu posso dizer que esperava mais solidariedade do Conselho e da Comissão para com estes concidadãos europeus que, nas regiões ultraperiféricas desta nossa União, sofrem condicionalismos extraordinários. É um assunto para o qual peço o máximo empenho durante as negociações da reforma da PAC e que, naturalmente, continuarei a acompanhar.

Para concluir, estamos satisfeitos por termos assegurado que este regulamento não se tornou uma antecipação da reforma da Política Agrícola Comum, mas um sistema de continuidade com os necessários ajustamentos. Os agricultores sabem agora com o que contam nos próximos 2 anos e poderão manter o seu financiamento europeu sem quaisquer cortes nos pagamentos.

Queria, por isso, saudar todos os meus colegas e, naturalmente, a nossa relatora pelo bom trabalho que foi feito em nome da agricultura europeia.

 
   
 

  Paolo De Castro, a nome del gruppo S&D. – Signor Presidente, onorevoli colleghi, Commissario, dopo settimane di attesa, il difficoltoso accordo raggiunto dal Consiglio europeo la settimana scorsa ci dà finalmente la possibilità di mantenere gli impegni presi con i nostri agricoltori, i nostri produttori e le nostre aree rurali. Non solo certezza giuridica e possibilità di meglio programmare le proprie scelte aziendali grazie all’estensione di due anni dell’attuale politica agricola, ma anche e soprattutto un’iniezione di liquidità senza precedenti per far fronte alle conseguenze devastanti della pandemia.

Grazie allo strumento europeo per la ripresa, siamo infatti pronti a sbloccare oltre 8 miliardi di euro per lo sviluppo rurale già a partire dal gennaio 2021. Un pacchetto di sostegno che dovrà essere reso disponibile il prima possibile dagli Stati membri, affinché possa davvero aprire la strada alla ripresa economica nel nome della resilienza, della sostenibilità e della digitalizzazione, e in linea con gli obiettivi delineati dal Green Deal.

Ed è grazie all’ambiziosa posizione supportata da tutti i gruppi della commissione agricoltura di questo Parlamento che siamo riusciti ad evitare che questi fondi finanziassero il business as usual. Per questo, almeno il 55 % degli oltre 8 miliardi verrà destinato ai giovani, ai piccoli agricoltori, e soprattutto a investimenti che promuovano lo sviluppo sociale ed economico delle aree rurali, perseguendo obiettivi imprescindibili per un’agricoltura sempre più sostenibile, quali la digitalizzazione e la modernizzazione degli strumenti produttivi, migliori condizioni di sicurezza sul lavoro, filiere corte, energie rinnovabili ed economia circolare.

Ma, affinché la ripresa del settore possa contemperare concretamente sostenibilità ambientale, sociale ed economica, almeno il 37 % dei fondi sarà destinato a misure ad alto valore aggiunto ambientale, quali l’agricoltura biologica, la riduzione delle emissioni agricole di gas serra, la conservazione dei suoli, il miglioramento della gestione idrica e il benessere animale.

Ancora una volta, il Parlamento europeo ha dimostrato di essere motore del processo legislativo, per questo, lasciatemi ringraziare tutto il team negoziale, i relatori ombra che hanno lavorato nelle scorse settimane per raggiungere un accordo su Next Generation EU per lo sviluppo rurale.

Quando le tre istituzioni, Commissario, decidono di lavorare fianco a fianco con lo stesso obiettivo, possono essere raggiunti risultati fondamentali, soprattutto per un settore che, anche nei momenti più difficili della pandemia, non si è mai tirato indietro, continuando a garantire il cibo che arriva ogni giorno sulle nostre tavole.

 
   
 

  Ulrike Müller, im Namen der Renew-Fraktion. – Herr Präsident, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Heute beraten wir über ein wichtiges Dossier: die Übergangsregeln für die Landwirtschaft. Ich möchte mich hier wirklich bei allen bedanken, die zielführend mitgearbeitet haben, um in dieser Zeit dieses Dossier zu verabschieden. Ich gratuliere unserer Renew-Berichterstatterin für die gute Arbeit.

Wir sind dem Leitsatz gefolgt: Alte Regeln – frisches Geld. Und ich glaube, das brauchen wir tatsächlich dringend. Da wir im Moment in den Verhandlungen über die Gemeinsame Agrarpolitik stecken, wollten wir nicht noch mal ein zusätzliches System integrieren. Das Ziel für uns alle war, dass unsere Bäuerinnen und Bauern pünktlich die Rechtssicherheit für die nächsten zwei Jahre bekommen. Das werden wir hoffentlich erreichen. Ich glaube, die wichtigsten Errungenschaften sind die Ausweitung der Laufzeit auf zwei Jahre, die mehrjährigen Verpflichtungen bei den Agrar-, Umwelt- und Biomaßnahmen, die nationale Übergangshilfe und auch die Verlängerung der COVID-Maßnahmen, um hier nur einige zu nennen.

Noch ein Wort zu den operationellen Programmen: Im Obst- und Gemüsesektor, in dem die Programme jetzt noch eine Laufzeit von fünf Jahren haben, können wir die Programme, die das Ende der Laufzeit noch nicht erreicht haben, bis zum 31. Dezember 2022 verlängern. Das Gleiche gilt auch für den Bienenzuchtsektor. Ich denke, das ist ein gutes Signal. Trotz widriger Arbeitsumstände wegen der COVID-Pandemie wurden solide Ergebnisse erzielt. Ich bin auch froh, dass wir die nicht verwendeten Mittel der zweiten Säule für ein weiteres Jahr im Bereich der Hilfsgelder zur Verfügung stellen können. Fristgemäß zum Abschluss der Übergangsregelungen ermöglicht das uns als Verhandlungsteam der GAP, tatsächlich weiter sorgfältig zu arbeiten und fundierte Entscheidungen zu treffen. Ich glaube, die nationalen Verwaltungen brauchen auch diese nötige Zeit. Wir werden heute ein klares Signal geben für unsere Landwirte, dass sie sich auch in Krisenzeiten auf die Europäische Union verlassen können.

 
   
 

  Gilles Lebreton, au nom du groupe ID. – Monsieur le Président, chers collègues, l’agriculture européenne est une richesse que nous devons préserver non seulement pour des raisons économiques, mais aussi pour des raisons culturelles, car elle a largement façonné nos paysages et nos modes de vie. Dans cette période très éprouvante que nous traversons, elle a avant tout besoin de stabilité et de sécurité. C’est pourquoi j’approuve le règlement, qui établit des dispositions transitoires pour le Fonds agricole de garantie et pour le Fonds agricole pour le développement rural.

Ce règlement a l’immense mérite à mes yeux de reconduire pour deux ans les aides sur lesquelles les agriculteurs sont en droit de compter. Je me réjouis au passage, avec ma collègue Maxette Pirbakas, qu’on ait réussi à préserver les intérêts de nos agriculteurs d’outre-mer.

Cette période transitoire de deux ans permettra aussi – deuxième mérite – de laisser aux États suffisamment de temps pour élaborer leurs plans stratégiques nationaux, ce qui constitue à mon sens l’innovation la plus intéressante de la nouvelle PAC.

Je suis plus circonspect sur la partie agricole du plan de relance. J’approuve plusieurs de ses objectifs, en particulier ceux de favoriser les circuits courts, de financer la modernisation des engins agricoles et d’aider les jeunes agriculteurs à s’installer. Mais je ne comprends pas pourquoi au moins 37 % des sommes doivent être réservées aux actions en faveur de l’environnement. On n’aurait pas dû perdre de vue que l’objectif du plan de relance était de favoriser la relance économique et non d’assurer la protection de l’environnement, laquelle fait déjà l’objet du pacte vert.

Je regrette, d’autre part, que les huit milliards d’euros de ce plan ne suffisent pas à compenser la baisse du budget de la PAC.

Enfin, je veux dénoncer le double jeu de l’Union européenne qui, d’un côté, aide l’agriculture européenne, mais, de l’autre, la trahit en négociant des traités de libre-échange dont elle est la variable d’ajustement.

 
   
 

  Sylwia Spurek, on behalf of the Verts/ALE Group. – Mr President, last week the European Council reached an agreement for a new 2030 EU target for a net domestic reduction of at least 55% in greenhouse gas emissions.

While it is not in line with the latest scientific knowledge and can hardly be seen as satisfying, it is still a challenge for the EU and a step towards climate neutrality.

According to the communication on the From Farm to Fork Strategy, agriculture is responsible for more than 10% of the EU’s GHG emissions, and nearly 70% of those come from the animal sector.

There’s no doubt that, with the CAP reform still under negotiation, a transitional regulation has to be put in place. However, we have to make sure that those two years are not wasted ones if it comes to the EU climate and environmental targets, including the ones regarding improvement of animal welfare.

What is the Commission planning to do in order to use that transitional period as the time to prepare for higher ambitions in the next CAP?

 
   
 

  Mazaly Aguilar (ECR). – Señor presidente, este Reglamento de transición es un logro importante porque, inmersos como estamos en esta pandemia, hemos sido capaces de dar seguridad jurídica a los agricultores para que puedan seguir cobrando las ayudas de la PAC durante los años 2021 y 2022, hasta la entrada en vigor de la nueva PAC en enero de 2023.

En la segunda parte de los trílogos hemos conseguido también algo muy importante, y ha sido incorporar los 8 000 millones del Fondo de Recuperación al Reglamento transitorio.

Finalmente, la transición tendrá una vigencia de dos años. Es una pena que la Comisión Europea haya insistido durante todo el proceso de negociación en que tan solo fuera un año este periodo de transición, cuando era obvio que el mínimo deseable era de dos años. Esto puede resultar anecdótico, pero denota una visión muy parcial de la realidad agrícola.

Por último, quisiera resaltar los logros para el sector del vino, las frutas y las hortalizas, que gozarán de una mayor flexibilidad en la OCM única, y —asimismo y muy importante— el mantenimiento de los fondos para las regiones ultraperiféricas.

No quisiera acabar sin dar las gracias a la ponente, la señora Katainen, a todo su equipo y a todos los que han hecho posible llevar a buen puerto este Reglamento de transición.

 
   
 

  Πέτρος Κόκκαλης, εξ ονόματος της ομάδας GUE/NGL. – Κύριε Πρόεδρε, ήρθε η στιγμή να ψηφίσουμε τον κρίσιμο μεταβατικό κανονισμό της Κοινής Αγροτικής Πολιτικής, για να δώσουμε στους αγρότες, στις μικρές και μεσαίες επιχειρήσεις του αγροδιατροφικού τομέα και στις αγροτικές περιοχές της Ευρώπης την ασφάλεια και τη σταθερότητα που έχουν ανάγκη και που δικαιούνται.

Σήμερα διασφαλίζουμε το ισχύον πλαίσιο στήριξης για τα επόμενα δύο χρόνια, και μάλιστα ενισχυμένο. Ενσωματώνουμε στα Προγράμματα Αγροτικής Ανάπτυξης τους πόρους του Ταμείου Ανάκαμψης για το 2021 και το 2022, για να στηρίξουμε την πράσινη και ψηφιακή μετάβαση του αγροδιατροφικού τομέα με έμφαση στους νέους αγρότες. Συνεχίζουμε τη στήριξη των γεωργών και των μικρομεσαίων επιχειρήσεων του τομέα, που πλήττονται από την πανδημία. Διατηρούμε αυξημένο προϋπολογισμό για τα μικρά νησιά του Αιγαίου και εισάγουμε απαραίτητες ρυθμίσεις για τη στήριξη του ελαιολάδου και των επιτραπέζιων ελιών, των οπωροκηπευτικών και της αμπελοκαλλιέργειας.

Κυρίως, όμως, με τη σημερινή μας ψηφοφορία δίνουμε τον χρόνο για την αποτελεσματική κατάρτιση των εθνικών στρατηγικών σχεδίων της ΚΑΠ μετά το 2022, απαιτώντας παράλληλα πραγματική ανοιχτή διαβούλευση με όλους, με τη συμμετοχή όλων στον δρόμο για τη μετάβαση στο 2030 και το 2050.

Κύριε Πρόεδρε, κυρίες και κύριοι συνάδελφοι, έχουμε την ευκαιρία και την υποχρέωση να σταθούμε στο πλάι των πλέον οικονομικά ευάλωτων στην κλιματική κρίση, που δεν είναι άλλοι από τους αγρότες. Και αυτό σημαίνει: αξιοπρεπές εισόδημα, ένα νέο ανθεκτικό και δίκαιο μοντέλο παραγωγής και κατανάλωσης, ποιοτικά υγιεινά και βιώσιμα τρόφιμα για τους πολίτες, μέτρα για την απώλεια της βιοποικιλότητας και τέλος ελκυστικές, ζωντανές, ανθηρές αγροτικές περιοχές.

 
   
 

  Norbert Lins (PPE). – Herr Präsident, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Weiterführung der aktuellen Regelungen ist richtig und gut – getreu nach dem Motto „Alte Regeln – frisches Geld“. Endlich haben unsere Bäuerinnen und Bauern Rechts- und Planungssicherheit für die nächsten zwei Jahre. Auch die Tatsache, dass das Geld des Aufbaufonds in die Übergangsverordnung mit aufgenommen worden ist und schon ab 2021 zur Verfügung steht, ist ein wichtiges Signal an die europäische Landwirtschaft.

Der Sektor hat in der Corona-Krise sichergestellt, dass wir alle genug zu essen auf dem Tisch haben. Dass das nicht selbstverständlich ist, dass wir von der Gesundheitskrise weltweit in eine Ernährungskrise schlittern, zeigen die neuen Zahlen der Welternährungsorganisation.

Anders als von manchen Kolleginnen und Kollegen hier im Hause gewollt, müssen sich die Bäuerinnen und Bauern die nächsten zwei Jahre nicht mit neuen Regelungen herumschlagen. Die Sicherstellung der Lebensmittelversorgung und das Wieder-auf-die-Beine-Stellen ihrer Betriebsstrukturen können im Zentrum ihrer Arbeit stehen.

Allen Kolleginnen und Kollegen, insbesondere Kollegin Katainen und Kollege De Castro, herzlichen Dank für ihre tolle Arbeit, dass wir diese Übergangsverordnung hingekriegt haben und dass sie rechtzeitig in Kraft treten kann.

 
   
 

  Clara Aguilera (S&D). – Señor presidente, señor comisario, yo, en primer lugar, en nombre de mi Grupo y en el mío, quiero dar las gracias a la señora Katainen y a todo el grupo negociador, en el que me encuentro en nombre de mi Grupo, y a los técnicos que nos han acompañado. Creo sinceramente que hemos realizado un gran trabajo por el resultado final.

El acuerdo político alcanzado tras los trílogos ofrece a los agricultores y ganaderos europeos, durante los años 2021 y 2022, garantías de aplicación de la normativa de la PAC actual, y, por tanto, seguirán percibiendo las ayudas directas del primer pilar y continuarán los programas de desarrollo rural del segundo pilar, elementos muy importantes para la seguridad jurídica de estas ayudas.

Hay diversos elementos esenciales que hemos impulsado desde el Parlamento Europeo para atender a este período transitorio. Y creo sinceramente que hemos aportado mejoras desde el Parlamento.

En primer lugar, desde el primer momento, desde el Parlamento, entendimos que el tiempo necesario para esta transitoriedad eran dos años —y no uno, como decía la Comisión—, para poder cerrar el debate de la reforma y llevar a cabo adecuadamente el desarrollo de los planes estratégicos nuevos, dando seguridad jurídica a esta transitoriedad.

En segundo lugar, condicionamos nuestro apoyo final a la aprobación del nuevo marco financiero plurianual. Por eso estamos en este último Pleno. Porque no quisimos aprobar el Reglamento transitorio sin que estuviese aprobado el marco financiero plurianual y no quisimos aceptar, en primer lugar, la propuesta de medidas del presupuesto de la Comisión.

También se han incorporado a este Reglamento en todo el proceso, como instrumento jurídico, nuevas propuestas: las medidas COVID para atender a la situación creada por la pandemia, la prórroga de las ayudas del desarrollo rural, las medidas sobre los derechos de plantación del vino, que las OPFH puedan continuar con sus programas operativos sin necesidad de cambiarlos si no es necesario, o la parte de fondos del programa Next Generation para el desarrollo rural, al que se ha referido mi colega Paolo De Castro, al que felicito.

También hay algunas cuestiones que hemos defendido, como el adelanto de una medida de la reforma de la PAC, que es la autorregulación del sector del aceite de oliva, y por supuesto no admitir el recorte del… (el presidente retira la palabra a la oradora).

 
   
 

  Jérémy Decerle (Renew). – Monsieur le Président, Monsieur le Commissaire, chers collègues, nous sommes nombreux, ce matin, à saluer le très bon travail qui a permis l’adoption de ce règlement de transition, en particulier au sein de ce Parlement. Je m’y associe pleinement.

Certains – et j’en fais partie – auraient souhaité, au début de ce processus, que nous nous donnions un peu plus d’ambition en cherchant dès cette phase de transition à planter quelques jalons en vue de la future PAC. La majorité ne l’a pas souhaité et nous ne l’avons fait que de façon marginale. Je n’en salue pas moins la solidité du travail mené et la sécurité que ce règlement va apporter aux agriculteurs pour les deux années qui viennent, deux années qui seront évidemment bien nécessaires pour finir de préparer la future PAC.

Je salue également l’inclusion dans ce règlement de la déclinaison agricole du plan de relance, en s’appuyant sur l’architecture actuelle, mais en fléchant les soutiens vers les mesures les plus pertinentes: soutien aux jeunes agriculteurs, investissements, sans pour autant faiblir sur l’ambition environnementale de la PAC.

Je salue enfin la ténacité des négociateurs, qui ont permis de préserver un niveau de soutien indispensable au programme POSEI, qui était menacé d’un affaiblissement qui aurait fortement pénalisé les régions ultrapériphériques concernées.

Les agriculteurs, les législateurs que nous sommes, les États membres sont désormais dans une situation sereine pour finir le travail sur la prochaine PAC. Nous allons pouvoir prendre le temps de défendre correctement en trilogue les positions de ce Parlement.

 
   
 

  Maxette Pirbakas (ID). – Monsieur le Président, je tenais ce jour à m’exprimer sur le fonds de transition concernant l’année 2021. Je me félicite de voir que notre institution – le Parlement européen – et l’ensemble des institutions européennes sont arrivées à un accord de compromis pour maintenir le POSEI, le programme d’options spécifiques à l’éloignement et l’insularité.

Je me félicite également de cette victoire pour l’agriculture ultramarine, pour les milliers d’emplois directs et indirects qui en dépendent, ainsi que pour l’ensemble des filières qui travaillent avec l’agriculture. Nos départements d’outre-mer français que sont la Guadeloupe, la Martinique, la Réunion, la Guyane et Mayotte en avaient plus que besoin.

Maintenant, je tiens d’ores et déjà à avertir cette assemblée que l’accord de cofinancement prévu pour maintenir l’enveloppe annuelle du POSEI pour ces deux prochaines années devra être maintenu après. Et nous devrons le faire ensemble, chers collègues. N’oublions pas que des milliers d’emplois, de familles et d’agriculteurs des cinq départements d’outre-mer dépendent de cette aide primordiale pour nous, les îles. Le cofinancement du budget POSEI entre les États membres de l’Union européenne ainsi que son budget supplémentaire doivent nous garantir ce fonds, qui nous aide à financer chaque filière agricole comme la canne à sucre, la banane, la diversification, l’élevage, l’agro-transformation.

L’Europe doit soutenir les régions ultrapériphériques, qui sont insulaires et éloignées du continent européen. Chers collègues, je compte sur votre soutien indispensable dans deux ans sur ce dossier. Sinon, nous ne pourrons plus développer notre agriculture dans les cinq départements ultramarins.

 
   
 

  Zbigniew Kuźmiuk (ECR). – Panie Przewodniczący! Panie Komisarzu! Koleżanki i Koledzy! Na początku chciałbym wyrazić zadowolenie, że Parlamentowi, Komisji i Radzie udało się wynegocjować przepisy przejściowe dotyczące funduszy rolnych na dwa lata. W ten sposób europejscy rolnicy otrzymują dłuższy okres stabilizacji i pewności prawnej, będą funkcjonować w dobrze sobie znanych realiach administracyjnych i finansowych.

Jestem przekonany, że ten dwuletni okres dobrze wykorzystają także państwa członkowskie, przygotowując solidne, skonsultowane ze swoimi rolnikami plany strategiczne, które będą tworzyć warunki dla rozwoju europejskiego rolnictwa w następnych latach. Stworzenie tych dobrych warunków rozwoju jesteśmy winni europejskim rolnikom. Wszak w trudnym okresie pandemii zapewnili blisko pięciuset milionom konsumentów bezpieczeństwo żywnościowe i chcą to robić nadal. Chciałbym także wyrazić nadzieję, że w ramach kolejnego wieloletniego budżetu wreszcie doprowadzimy do sytuacji, że infrastruktura wiejska będzie budowana z funduszy rozwoju regionalnego, a nie ze środków drugiego filara WPR.

Na koniec chciałbym podziękować komisarzowi Wojciechowskiemu, że dzięki jego osobistemu zaangażowaniu z funduszu odbudowy udało się pozyskać dodatkową kwotę prawie 8 mld EUR na europejskie rolnictwo i że środki te trafią do rolników już w najbliższych dwóch latach.

 
   
 

(Die Aussprache wird unterbrochen.)

 
5. First voting session
 

  Der Präsident. – Bevor ich nun dem Herrn Kollegen Bompard das Wort erteile, möchte ich die erste Abstimmungsrunde des heutigen Tages eröffnen.

Die Dossiers, über die wir nun abstimmen, sind der Tagesordnung zu entnehmen.

Die Abstimmungsrunde ist von 11.00 bis 12.15 Uhr geöffnet.

Es kommt dasselbe Abstimmungsverfahren zur Anwendung wie in der vorangegangenen Abstimmungsrunde. Alle Abstimmungen erfolgen namentlich.

Ich erkläre die erste Abstimmungsrunde für eröffnet. Sie können bis 12.15 Uhr abstimmen.

Die Ergebnisse der ersten Abstimmungsrunde werden um 14.45 Uhr bekannt gegeben.

 
6. Transitional provisions for support from the EAFRD and EAGF in the years 2021 and 2022 (continuation of debate)
 

  Manuel Bompard (GUE/NGL). – Monsieur le Président, il y a quelques jours, une étude scientifique publiée par le Parlement européen a démontré que les pratiques agricoles étaient incompatibles avec les objectifs du pacte vert pour l’Europe. Pourtant, vous nous proposez, avec ce règlement de transition, de reconduire pour deux ans la même politique sans aucun changement ni prise de direction nouvelle. Ce sont 111 milliards d’euros, soit un dixième du budget de l’Union européenne, qui seront à nouveau gaspillés.

Pire encore, la politique agricole commune qui entrera en vigueur en 2023 va aggraver cette tendance. Les études scientifiques se multiplient pour le dire, mais vous restez sourds. Des dizaines de milliers de citoyens se mobilisent à travers la pétition lancée par les jeunes pour le climat, mais vous restez sourds. Combien faudra-t-il de catastrophes écologiques, de suicides d’agriculteurs, de fermetures d’exploitations agricoles ou d’espèces disparues pour que vous réagissiez enfin?

Soyez à la hauteur de l’urgence climatique: retirez ces mauvais projets et profitons des deux ans de transition pour ouvrir la voie à une politique agricole et alimentaire respectueuse des êtres humains, de la planète et des animaux.

 
   
 

  Daniela Rondinelli (NI). – Signor Presidente, gentile Commissario, onorevoli colleghi, dopo mesi di trattative, con questo regolamento gli agricoltori europei hanno finalmente quelle certezze giuridiche e finanziarie di cui hanno bisogno per continuare la loro attività aziendale e investire nel green. Gli agricoltori potranno così difendere il sistema agricolo europeo e lavorare sin da ora per perseguire quegli obiettivi ambientali ambiziosi che ci siamo dati con il Green New Deal.

Ritengo che siano tre gli aspetti qualificanti di questo accordo: l’imposizione di obiettivi ambientali e sociali chiari, legati alla destinazione delle risorse aggiuntive; l’utilizzo del fondo di riserva di crisi, anche nel periodo transitorio, per tamponare gli effetti economici e sociali della pandemia e l’attenzione speciale alla commercializzazione dell’olio d’oliva nel quadro dell’organizzazione comune dei mercati, che permetterà di tutelarne al meglio la produzione.

Questo accordo rappresenta un buon viatico per i negoziati in corso sulla nuova PAC, il più grande settore produttivo europeo potrà innovarsi e trasformarsi, ma allo stesso tempo salvaguardando la centralità dell’agricoltore attivo e la continua ricerca di qualità, salubrità e sostenibilità della produzione per il benessere di tutti i cittadini europei.

 
   
 

  Daniel Buda (PPE). – Domnule președinte, domnule comisar, doamnelor și domnilor colegi, regulamentul de tranziție este un instrument legislativ necesar pentru a se asigura continuitatea PAC și, în același timp, menit să prevină apariția unor dezechilibre majore în sectorul agricol. Fermierii au nevoie de certitudine pentru investițiile lor, iar acest regulament le pune la dispoziție instrumentele necesare pentru o tranziție lină către noua politică agricolă comună.

În același timp, regulamentul asigură fermierilor finanțarea necesară pentru a face față problemelor actuale cauzate de pandemie, păstrându-le astfel capacitatea de a produce hrană de calitate și la prețuri accesibile pentru consumatori. Un aspect important îl reprezintă asigurarea flexibilității între cei doi piloni, ceea ce permite statelor membre transferul între fondurile destinate plăților directe și cele pentru dezvoltarea rurală.

Deși Comisia nu a inclus inițial continuarea ajutorului național tranzitoriu în propunerea sa, noi am reușit adăugarea acestei forme de sprijin în regulament. Sunt opt state membre care utilizează acest mecanism de ajutor menit să contribuie la asigurarea durabilității fermierilor.

Menționez faptul că sprijinul prin ANT este asigurat de statele membre în cauză și nu creează sarcini suplimentare bugetului Uniunii Europene. Mai mult, este o formă de ajutor complementară, care nu are capacitatea de a produce distorsiuni pieței unice. Pe de altă parte a fost absolut necesar să introducem ANT-ul în acest regulament, pentru a se asigura continuitatea în viitoarea PAC. În lipsa unui orizont cu privire la atingerea convergenței externe depline, consider că acest sprijin trebuie continuat în viitoarea politică agricolă comună.

 
   
 

  Bert-Jan Ruissen (ECR).

Voorzitter, geachte commissaris,

Als de land- en tuinbouw momenteel ergens behoefte aan heeft dan is het wel stabiliteit en zekerheid, zeker in deze onzekere coronatijden. Dat we het huidige landbouwbeleid nu met twee jaar verlengen, is daarom een hele goede zaak.

Positief is ook dat de extra middelen in de tweede pijler al in 2021 en 2022 beschikbaar komen en dat we extra aandacht besteden aan de jonge landbouwers.

Wat voorligt, is een goed pakket. Ik stem daar van harte mee in. Maar ik zou het toch graag nog even wat breder willen trekken vandaag, omdat ik constateer dat de Commissie met name in de eerste pijler momenteel toch wel wat kansen laat liggen. Ik doel op de diverse crisisinstrumenten binnen het markt- en prijsbeleid, waar de Commissie in 2020 nauwelijks gebruik van heeft gemaakt ondanks de grote problemen op de markt.

Mijn vraag is dan ook aan de commissaris: zouden we de bijzondere marktmaatregelen in de eerste pijler niet actiever moeten gaan gebruiken, zeker ook gelet op de onzekerheden rondom de brexit en de coronaproblematiek?

In deze coronacrisis laten de boeren opnieuw zien dat wij op hen kunnen rekenen voor onze voedselproductie. Zij moeten ook op ons kunnen rekenen!

 
   
 

  Juan Ignacio Zoido Álvarez (PPE). – Señor presidente, señor comisario, el sector agroalimentario vive, desde marzo, sumido en la incertidumbre por culpa del coronavirus —problemas con el transporte, temporeros que no podían cruzar la frontera, la hostelería forzada al cierre, ayudas nacionales que no llegaban, etcétera—, todo ello sumado a los grandes interrogantes a los que se enfrentaba al margen de la pandemia, como el impacto del Brexit, los aranceles de Trump o una legislación medioambiental cada vez más restrictiva.

Por eso, hoy, este Parlamento pretende aportar certidumbre y confianza en el futuro con la aprobación del Reglamento de transición: de aquí a 2023, los agricultores y ganaderos europeos tendrán asegurados sus fondos de la PAC con las mismas normas que tenían hasta ahora.

Además, aceleramos la concesión de los 7 500 millones de euros adicionales del Fondo de Recuperación para las zonas rurales, porque Europa no puede permitirse dejar a nadie atrás.

Incluimos también un cambio fundamental con el artículo 167 bis, que permitirá la regulación de la oferta del aceite de oliva en situaciones de crisis —una demanda histórica del sector en España, y en Andalucía en particular— y aporta certidumbre en las autorizaciones de plantación para el sector del vino.

Y, finalmente, logramos evitar el grave recorte que pretendían algunos para la ficha financiera del programa POSEI, una medida de justicia para proteger la agricultura de regiones ultraperiféricas como Canarias.

En definitiva, con este Reglamento aportamos un poco de calma en mitad de la tormenta, pero seguiremos trabajando por mejorar su futuro en los años siguientes.

 
   
 

  Carmen Avram (S&D). – Domnule președinte, după un an cu multiple incertitudini și temeri, votul Parlamentului European dat pe regulamentul de tranziție este exact gura de aer proaspăt de care avea nevoie fermierul. Deoarece el știe acum că, până în 2023, când va fi implementată în noua reformă PAC, își va primi subvențiile, își va continua investițiile și va permite să se pregătească pentru revoluția verde din agricultură.

Acest regulament este la rândul lui revoluționar, el aducând noutăți ca dublarea primelor pentru instalarea tânărului fermier, de la 50 la 100 de mii de euro, sau suplimentarea bugetului pentru agricultură cu bani din fondul de redresare și reziliență, ajutor disponibil încă de la 1 ianuarie 2021 și finanțat 100 % din bani europeni.

În plus, a fost aprobată prelungirea ajutorului național tranzitoriu esențială unor state, printre care și România. Le mulțumesc, deci, colegilor mei care au redat speranța agricultorilor noștri prin munca depusă la aceste dosare.

 
   
 

  Атидже Алиева-Вели (Renew). – Г-н Председател, уважаеми колеги, считам, че преходното законодателство за ОСП и Плана за възстановяване ще осигурят плавен преход за европейските земеделци към модерно и щадящо околната среда земеделие, като същевременно ще подпомогнат и възстановяването на отделните подсектори от последствията от Ковид пандемията.

Важно е да отбележа, че двугодишният период на преход, предложен от Европейския парламент, внася предвидимост по отношение на инвестициите в земеделските стопанства. Запазването на бюджета, запазването на структурата и правилата дават възможност на земеделците да се подготвят за екосхемите, дигитализацията и иновациите. Преходът осигурява правна и регулаторна сигурност, стабилност и финансова приемственост, подкрепа за възстановяване във времена на сериозна криза и натиск върху хранителната верига.

 
   
 

  Anne Sander (PPE). – Monsieur le Président, Monsieur le Commissaire, dans ce règlement de transition, la contribution du Parlement européen a été essentielle pour apporter à nos agriculteurs une stabilité et une sécurité juridique dans des temps bien incertains. Nous avons obtenu une transition de deux ans, qui nous permettra de finaliser la négociation de la future PAC avec sérénité et sérieux.

Mais ce n’est pas tout, car nous avons également obtenu la réforme d’une série d’outils qui pourront accompagner nos agriculteurs pour faire face aux aléas et aux crises qui peuvent les frapper. Je pense en particulier à la révision des outils de gestion de risques et à la mise en place d’une exemption du régime des aides d’État, des dispositifs d’épargne et de précaution. Enfin, nous avons obtenu le maintien du budget du POSEI, ce qui n’était pas une mince affaire.

Dans le cadre de ce règlement, nous avons également intégré le plan de relance agricole européen. C’est près de huit milliards d’euros sur deux ans qui seront disponibles pour relancer l’activité économique de nos secteurs et de nos territoires ruraux. Je me réjouis d’avoir pu obtenir que plus de la moitié des fonds soient ciblés sur des investissements d’avenir durables et numériques et sur l’installation des jeunes.

Un regret néanmoins: c’est que la volonté du Parlement de réformer la réserve de crise ait été une fois de plus rejetée par le Conseil et la Commission. En cas de crise sévère dans les deux ans à venir, le Conseil et la Commission porteront donc une sacrée responsabilité.

 
   
 

  Der Präsident. – Vielen Dank, Frau Kollegin Sander. Herr Kollege Jurgiel, wir geben uns hier größte Mühe, die Hygienevorschriften einzuhalten. Das ganze Haus kämpft darum, dass wir offenbleiben. Ich habe mit Entsetzen gesehen – ich meine, das ist ein höflicher Ausdruck, das mache ich auch sehr gerne –, dass Sie hier den Kommissar und sein Kabinett mit Handschlag begrüßt haben. Ich rufe Sie hiermit in aller Form zur Ordnung. Ich werde dem Präsidenten vorschlagen, dass wir Ihnen nicht mehr das Wort erteilen, wenn dergleichen erneut vorkommt.

Wir müssen uns alle etwas anstrengen. Vielleicht war es Gedankenlosigkeit, dann entschuldige ich das durchaus, dann kommen Sie mit dem Ordnungsruf davon. Aber wenn es Absicht ist … Also, wir haben morgen Abend Präsidiumssitzung, ich werde dem Präsidenten sagen, dass wir diese Praktiken hier nicht dulden, wenn das ganze Haus kämpft, dass wir den Parlamentsbetrieb aufrechterhalten und das Parlament offenhalten.

 
   
 

  Stéphane Bijoux (Renew). – Monsieur le Président, chers amis, l’un de nos engagements ici est de ne laisser personne sur le bord du chemin. Le dire, c’est bien, mais quand on le fait, c’est mieux, surtout quand il s’agit de défendre et de protéger les hommes et les femmes qui travaillent dans des conditions difficiles dans nos territoires éloignés, dans nos territoires d’outre-mer.

Pour les régions ultrapériphériques, les négociations ont été difficiles. Je veux vous dire qu’il nous est arrivé de douter de notre volonté commune de respecter les spécificités des RUP. Je veux vous mettre en garde contre le sentiment d’abandon qui pourrait dévaster le cœur de nos planteurs et de nos éleveurs.

Notre monde agricole est courageux et nous sommes fiers de notre production locale. Bien évidemment, comme d’habitude, nous avons entendu tout à l’heure le discours d’autosatisfaction totalement injustifié de l’extrême droite. Chacun sait exactement qui a fait quoi, et je veux remercier les députés pro-européens, notre rapporteur et le gouvernement français, qui se sont beaucoup investis sur le dossier du POSEI.

Une solution transitoire a été trouvée. Il reste du travail à faire pour consolider ce dispositif. Soyez certains que, de la ferme à la fourchette, la route du pacte vert passe aussi par les Outre-mer.

 
   
 

  Marlene Mortler (PPE). – Sehr geehrter Herr Präsident, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Für uns ist es heute eigentlich nur noch Formsache, für unsere Bäuerinnen und Bauern ist es Hauptsache, dass sie endlich Planungssicherheit für ihre Familien und für ihre Betriebe haben.

Nahrungsmittel fallen auch in Zukunft nicht vom Himmel – außer in Krisen- und in Kriegsgebieten. Gerade deshalb hat sich die EU nach dem Krieg verpflichtet, immer dafür zu sorgen, dass unsere Bürgerinnen und Bürger ausreichend mit heimischen Nahrungsmitteln versorgt werden. Landwirtschaft ist nicht die dümmliche Dokusoap „Bauer sucht Frau“, die wir aus Deutschland kennen. Landwirtschaft heißt auch nicht, in Zukunft mit Ochs und Holzpflug zu arbeiten. Landwirtschaft heißt, in Zukunft auf immer weniger Fläche für immer mehr Menschen ressourcenschonend, das heißt mit modernster Technik und Technologie, zu produzieren.

Landwirtschaft ist also nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung. Deshalb danke ich allen Kollegen, die mitgeholfen haben, dass wir heute diese zweijährige Übergangszeit beschließen können. Ich danke allen Bäuerinnen und Bauern, die bisher dafür gesorgt haben, dass wir die sichersten, die besten, die vielfältigsten Nahrungsmittel in Europa produzieren.

Wir sollten aber unser eigenes politisches Ego nicht über unser persönliches Einkaufs- und Konsumverhalten stellen. Das heißt, die GAP der Zukunft, aber auch die farm to fork-Strategie …

(Der Präsident entzieht der Rednerin das Wort.)

 
   
 

  Billy Kelleher (Renew). – Mr President, I very much welcome this debate and particularly the issue around the transition regulation, which will give certainty to farmers in these very challenging times.

What we need to do now is to ensure that, over the next two years, while we’re going through this transitional arrangement, we use creativity and imagination to ensure that the next common agricultural policy (CAP) proposals give farmers the opportunity to farm in a way that is compatible with the environment and, equally, that they have a future in family farms across Europe.

We have to look at some form of flexibility and a performance—related model. We can’t straitjacket our farmers across the entire continent to one system. So I would urge the Commission, the Parliament and the Council, in trilogue, to ensure that we have flexibility and creativity, that farmers will be allowed to farm for generations to come, and that we support young farmers transitioning into agriculture. We need to ensure that we have environmental ambitions that are compatible with farmers and farming compatible with environmental ambitions.

So, Commissioner, I urge us to use this transition period to ensure that we set farming into the future compatible with the environment and ensuring that we have a strong agricultural base for years to come to support our family farms.

 
   
 

  Gabriel Mato (PPE). – Señor presidente, señor comisario, este mismo fin de semana preguntaba yo a un agricultor de la isla de La Palma: «¿Cómo estás?». Y él me contestó: «Con ganas de mejor». Así nos encontramos hoy aquí, con ganas de mejor.

Tenemos un acuerdo transitorio que permite a los agricultores y ganaderos de Canarias y del resto de regiones ultraperiféricas respirar con cierta tranquilidad. Pero tan solo podrán hacerlo los dos próximos años porque, tras ellos, la incertidumbre continúa.

Lograr este acuerdo ha sido el resultado del gran trabajo de muchos, y hoy debo agradecer profundamente a la presidenta Von der Leyen, al comisario Wojciechowski y a los ponentes que hayan buscado fórmulas para que el sector agrario de las RUP no pierda ni un solo euro. Sin embargo, no está todo ganado. A partir de hoy habrá que volver a trabajar duramente para que, tras el periodo transitorio, el futuro del sector agrario de las RUP quede garantizado.

La asignación actual del POSEI son 268 millones de euros, apenas el 0,1 % del presupuesto global de la PAC. Pero su mantenimiento estable y a largo plazo es vital, porque la reducción del mismo supondría la desaparición del sector primario y, con ella, la desaparición de nuestro paisaje y también de nuestra forma de vida. Las RUP necesitan ahora más que nunca de Europa. Manteniendo el POSEI demostraremos que las regiones ultraperiféricas son realmente ultraimportantes para Europa. Ese es nuestro reto.

 
   
 

  Michaela Šojdrová (PPE). – Pane předsedající, jak už zde přede mnou bylo mnohokrát řečeno, toto přechodné ustanovení na roky 2021 a 2022 je pro naše zemědělce velmi důležité. Garantuje jim stabilní pravidla financování pro následující dva roky, která jsou velmi podobná těm, která už znají. Víme, že také zemědělcům se velmi mění podmínky, mění se jim podnebí, situace na trhu, dopadá na ně pandemie COVID-19. Proto alespoň tato jistota je pro ně velmi důležitá a je takovým dárkem skutečně k Vánocům. Přestože nejsem nadšená z té délky přechodného období, pro tyto důvody budu pro přechodné nařízení hlasovat. Ale je mi líto, že o dva roky odkládáme silnější ekologická opatření, že odkládáme vyšší podporu pro mladé zemědělce a také že bude dál pokračovat to, čeho jsme svědky, a sice že velké agrokomplexy čerpají finance, které by mohly čerpat malé a střední podniky, že tedy chybí zastropování. Já očekávám, že ta dohoda v trialogu nakonec přinese zastropování alespoň v té výši tak, jak ho schválil Evropský parlament.

Přeji si tedy, aby členské státy připravily dobře své strategické plány. Budou mít na to snad čas, pokud dohoda bude včas přijata. Tyto strategické plány by měly zahrnout také názory široké odborné veřejnosti, aby skutečně šlo o reformu.

 
   
 

  Benoît Lutgen (PPE). – Monsieur le Président, Monsieur le Commissaire, cette période de deux années de transition était bien nécessaire. C’est vrai qu’il y a, d’une part, la pandémie qui a créé de l’instabilité dans tous les secteurs économiques, mais aussi, d’autre part, un risque de no deal et tous les risques liés au Brexit. Cette sécurité et cette stabilité, apportées grâce à cette transition, sont nécessaires pour l’ensemble de nos amis agriculteurs.

Par ailleurs, vous le savez, une entreprise agricole n’est pas une entreprise comme les autres. On n’appuie pas sur on-off, on ne modifie pas sa production en 24 heures. Il faut un peu de temps. Du temps aussi, bien sûr, pour négocier la nouvelle politique agricole commune, le faire avec les acteurs, avec les agriculteurs à nos côtés, pour permettre cette juste transition, pour pouvoir aussi atteindre des objectifs importants liés à la durabilité et au pacte vert, et pour leur permettre d’avoir, toujours et encore, cette fonction première qui est une fonction nourricière et qui permet de faire vivre nos territoires ruraux, nos villages, l’ensemble de nos territoires.

Je me réjouis aussi que, dans le cadre du plan de relance, des moyens aient été dégagés. J’ai un regret – on peut toujours avoir des regrets –, c’est le budget global qui, à mes yeux, n’était pas suffisant, mais c’est une histoire qui est malheureusement derrière nous. J’espère que, dans le cadre du plan de relance, qui est européen lui aussi, les différents États membres déposeront aussi toute une série de propositions et de projets qui permettront de soutenir indirectement ou directement nos amis agriculteurs au travers de ces différents plans.

Je vous demande d’y être attentif, Monsieur le Commissaire, et aussi de veiller durant ces deux années à ce que les différents traités que nous passerons tiennent compte des importations et de l’impact pour le monde agricole, sur le plan de la qualité des produits.

 
   
 

  Асим Адемов (PPE). – Г-н Председател, уважаеми г-н Комисар, на първо място искам да поздравя докладчика Елси Катайнен и целият преговорен екип на Европейския парламент за усилената работа по Регламента за преходните правила на общата селскостопанска политика.

Въпреки извънредната обстановка причинена от Ковид, ви поздравявам за това, че показахте непоколебимост и защитихте интересите на европейските фермери в рамките на проведените триалози. За днешното гласуване в пленарна зала даваме зелена светлина, така че преходните правила да влязат от 1 януари 2021 г. Така на практика се гарантира предвидимост в дейността и непрекъснатост на плащанията към фермерите до влизане в сила на новите регламенти за ОСП.

Радвам се, че с общи усилия успяхме да запазим преходната национална помощ през преходния период, както и да продължим подкрепата за необлагодетелстваните райони с природни ограничения. Тези инструменти са изключително важни за държави като България, тъй като са в подкрепа на най-уязвимите групи земеделски стопани. Много важен напредък през последните месеци са допълнителните 8 милиарда евро за развитие на селските райони по линия на Плана за възстановяване. Радвам се, че успяхме да защитим тези средства в рамките на преходния регламент и те ще бъдат достъпни за земеделските стопани през 2021 и 2022 година, за да преодолеят негативните последици, които пандемията нанесе върху дейността им.

 
   
 

  Janusz Wojciechowski, Członek Komisji. – Panie Przewodniczący! Szanowni Państwo! Kiedy już ponad rok temu rozpoczynała działalność Komisja pani przewodniczącej von der Leyen, kiedy ja również jako kandydat do funkcji komisarza stawałem przed Wysoką Izbą, mieliśmy jedną wielką niepewność: Nie było wiadomo, co z wieloletnimi ramami finansowymi, co z budżetem na wspólną politykę rolną – który to budżet był przecież przedstawiony w wersji mocno okrojonej – nie wiedzieliśmy, co dalej z reformą wspólnej polityki rolnej, nie wiedzieliśmy, co z okresem przejściowym. A na to wszystko jeszcze doszedł kryzys, który dotknął całą gospodarkę unijną i dotknął mocno również rolnictwo.

W tym kryzysie nasi rolnicy zapewnili nam bezpieczeństwo żywnościowe, za co trzeba im nieustannie dziękować. To jest wielkie, wielkie osiągnięcie, że dostawy żywności nie zostały przerwane. Rolnicy zapewnili nam bezpieczeństwo żywnościowe. My jako politycy, jako instytucje polityczne i legislacyjne Unii Europejskiej musimy zapewnić naszym rolnikom bezpieczeństwo ekonomiczne – i jesteśmy o kilka kroków dalej na tej drodze. I chciałem bardzo serdecznie podziękować, bo to, co dzisiaj finalizujemy – rozporządzenie przejściowe – jest elementem pewnego szerszego pakietu działań, które wspólnie podejmujemy. To, że dziś możemy zapewnić naszym rolnikom właśnie tę jasność co do okresu przejściowego, to jest efekt bardzo dobrej współpracy z Komisją Rolnictwa. Chciałem podziękować. Dziękowałem pani poseł sprawozdawczyni Katainen, ale dziękuję państwu koordynatorom, z którymi się wielokrotnie spotykałem w czasie naszych wspólnych prac: panu Dorfmannowi, panu De Castro, pani Müller, panu Häuslingowi, panu Davidowi, panu Kuźmiukowi, panu Flanaganowi. Taka stała i konstruktywna współpraca do tego się przyczyniła.

Dzisiaj mamy znacznie lepszy budżet, o 22 mld EUR więcej, niż to było planowane dwa lata temu. Dzisiaj mamy już jasność co do przyszłych wieloletnich ram finansowych. Dzisiaj wiemy, że jest plan odbudowy, z którego część środków już została przetransferowana do funduszu rozwoju obszarów wiejskich. Ale jestem głęboko przekonany, że będzie też podejście, będzie większa synergia między politykami. I obszary wiejskie to nie tylko wydatki ze wspólnej polityki rolnej, ale również zwiększone wydatki z funduszu odbudowy na różne działania wokół rolnictwa, na odbudowę przetwórstwa rolnego na przykład, ale także Fundusz Spójności, który powinien być w większym stopniu dedykowany również obszarom wiejskim. We wszystkich tych sprawach jesteśmy o kilka kroków do przodu i jeszcze raz chciałem za to podziękować.

Zapewniamy naszym rolnikom dużo więcej pewności co do ich przyszłości i wierzę głęboko, że także to, co w tej chwili jest w trakcie, a więc procedura rozmów trójstronnych i ostateczny kształt reformy wspólnej polityki rolnej, to jest proces będący na dobrej drodze. Raz jeszcze dziękuję Parlamentowi Europejskiemu za tę bardzo konstruktywną współpracę w tych wszystkich obszarach i za to, że możemy dzisiaj, po tym pierwszym roku pracy Komisji, zapewnić naszym rolnikom więcej takiej dobrej nadziei na przyszłość w tym bardzo trudnym okresie. Dziękuję za życzliwe słowa wypowiedziane w tej debacie pod adresem Komisji, pani przewodniczącej von der Leyen, także moim osobistym. Jestem przekonany, że robimy bardzo ważny krok.

 
   
   

PŘEDSEDNICTVÍ: DITA CHARANZOVÁ
místopředsedkyně

 
   
 

  President. – The debate is closed.

The vote will take place today.

 
7. Additional resources in the context of the COVID-19 pandemic: REACT-EU (debate)
 

  Isabel Benjumea Benjumea, ponente suplente. – Señora presidenta, tomo la palabra en nombre del señor Novakov, coponente de este informe.

Ojalá no estuviéramos celebrando este debate, porque esto significaría que no estaríamos viviendo la pesadilla que padecemos a causa del COVID. Lo que estamos viviendo es una verdadera tragedia humanitaria en forma de virus que ha matado ya a más de 476 000 europeos; una pandemia que ha provocado la muerte de más de un millón y medio de seres humanos en todo el mundo, así como el contagio de más de 72 millones de personas.

Y, por ello, quiero comenzar mi intervención expresando mi más sentido pésame por los fallecidos, enviando mi más cariñoso saludo a todos los familiares y amigos y deseando una pronta recuperación a todos los contagiados.

También quiero reconocer el inmenso trabajo de tantas y tantas personas que a lo largo de estos meses han estado y están en la primera línea de lucha contra la pandemia: a todos ellos, gracias de corazón por su inmensa entrega, sacrificio y profesionalidad. Y, precisamente, gracias al inmenso trabajo y talento de científicos y a la inversión de empresas farmacéuticas multinacionales, apoyadas por instituciones públicas, hoy podemos decir que hay esperanza porque ya tenemos vacuna.

Pronto dejaremos atrás esta terrible pandemia, pero lo que sigue es casi igual de trágico. Sin ninguna duda, estamos ante el mayor reto al que nos hemos enfrentado desde la Segunda Guerra Mundial. A la tragedia humanitaria y sanitaria se suman las terribles consecuencias sociales y económicas que ya estamos empezando a padecer: hundimiento de nuestro producto interior bruto, aumento de la deuda y el déficit, cierre de empresas, destrucción de empleo, caída del consumo, incertidumbre, puesto que todavía no se ha terminado esta pesadilla, sino que seguimos inmersos en ella; datos macroeconómicos que ya se traducen en las necesidades y urgencias sociales de muchos de nuestros compatriotas y de sus familias.

Frente a toda esta tragedia, debemos sentirnos orgullosos de la reacción de la Unión Europea. Creo que la Unión Europea y sus instituciones han estado a la altura del desafío y han sabido dar una respuesta rápida, eficaz, contundente y unánime desde los meses de marzo y abril, en que se respondió con iniciativas rápidas para agilizar que los Estados miembros pudieran acceder a los fondos que necesitaban para poder hacer frente a las necesidades de mascarillas y de gastos sanitarios.

En este contexto es donde nace el programa Next Generation EU, un plan de recuperación económica sin precedentes —estamos hablando de 750 000 millones de euros—, y dentro de este programa, de Next Generation EU, es donde encontramos el programa REACT-UE —que debatimos hoy—, un programa de 47 500 millones de euros.

Al igual que era necesario recordar por qué surge este plan, es igual de esencial remarcar para qué. Los planes de recuperación y de inyección de dinero público no son en sí una buena noticia. No olvidemos que el dinero público no cae del cielo, sale del endeudamiento, que tendremos que pagar nosotros o las futuras generaciones, o sale de los impuestos, que, sin lugar a duda, tendremos que pagar. Son planes que siempre han de nacer en situaciones excepcionales como es esta que vivimos y con una serie de objetivos concretos, medibles y evaluados.

Y, en mi opinión, el plan que presentamos hoy es un muy buen acuerdo. Hemos alcanzado un buen acuerdo —como decía— que señala claramente las áreas de inversión, los objetivos a lograr, los sectores a financiar y las condiciones a cumplir. Sin duda, una buena hoja de ruta para lograr la verdadera recuperación de nuestra economía.

¿En qué consiste REACT-UE? Subvenciones y préstamos a pequeñas y medianas empresas en crisis para apoyar a quienes han de ser los verdaderos protagonistas de la recuperación: los autónomos y emprendedores; los empresarios, los únicos capaces de crear empleo, ese empleo tan necesario; los pequeños comercios que crean comunidad, que mantienen gran parte del empleo, muchas veces sostenidos, en estos momentos, por el apoyo familiar.

El Estado no será quien reactive la economía o quien genere empleo. El Estado tiene la oportunidad de poder ayudar a los que lo pueden hacer, a los empresarios. Por ello, no tenemos que cometer el error de repetir el intervencionismo caduco de épocas pasadas y, por eso, es bueno que en REACT-UE se haya aprobado la ayuda a emprendedores y autónomos.

Además, este programa incluye una clara apuesta por algo fundamental: la formación, la digitalización, la transición energética y el apoyo a nuestros muy castigados sistemas sanitarios, todos ellos pilares de una recuperación no solo a corto plazo, sino una recuperación entendida como la construcción de un camino de futuro económico y social europeo.

Este buen acuerdo, además, también incluye la tan necesaria retroactividad— a partir del 1 de febrero del 2020— para que los Estados miembros puedan utilizar la financiación desde el momento en que empezó la pandemia. Contar con un año más para invertir gracias al aumento de la elegibilidad de la inversión hasta finales de 2023 permitirá la racionalidad de la inversión. No hay prisa por gastar el dinero. Primero, porque no hemos visto el final de la crisis y tenemos todavía que ver muchas empresas caer tristemente y restructurarse. Por lo tanto, tenemos que tener en cuenta que estamos mirando al medio plazo. No hay prisa por gastar el dinero; hay que gastarlo bien. Y, segundo, porque será meditada e irá a donde pueda tener un efecto de palanca, una de las características de la financiación de cohesión.

La agilidad de la aprobación de la inversión por parte de la Comisión Europea con dos semanas de plazo es una muy buena noticia. No necesitamos que el dinero esté en Bruselas, sino que esté en el terreno, en las regiones, en los municipios, allí donde hace falta. Reconocemos, por este motivo, el esfuerzo de las instituciones para acortar los períodos de aprobación a lo largo del proceso.

La aplicación se realizará a través de las normas y estructuras de la política de cohesión existente; no habrá burocracia adicional. Y el cien por cien de los fondos serán fondos europeos; no habrá fondos nacionales.

En definitiva, quisiera dar las gracias a todos los grupos políticos de la Comisión de Desarrollo Regional por el inmenso trabajo que han hecho, por el esfuerzo que hemos hecho para que se apruebe REACT-UE. Es un muy buen acuerdo para los ciudadanos, es un buen acuerdo para los emprendedores y para los empresarios y, sin duda, ayudará a crear empleo.

 
   
 

  Pedro Marques, deputising for the rapporteur. – Madam President, in the name of Constanze Krehl, our rapporteur from the S&D Group, I address this plenary saying that 2020 was a year of drama and dramatic changes in Europe. We’ve suffered the drama of losing hundreds of thousands of Europeans. We mourn their loss and we extend our solidarity to their families.

But there were dramatic changes in the way we relate to each other, the way we work, the way we do business – all of this had to change this year. And a lot has also changed in politics and policy. Many of those who opposed further European integration started clamouring for more European common policies. Many of those who did not like cohesion policy started asking for the reinforcement of cohesion policy.

Fortunately, the European institutions were able to understand what was needed and what was expected from us. After some initial hesitation by some institutions, we put in place an extensive series of measures which protected the health of citizens, sustained the economies as much as possible, and protected employment and citizens’ wellbeing.

Within the multiple policy measures that were put in place to cope with the crisis it is important to underline that the first effective consequences on the ground were in cohesion policy. The Corona response investment initiatives, best known as CRII and CRII+ (Coronavirus Response Investment Initiative Plus), were launched in April and had immediate effects, frontloading EUR 37 billion of unallocated resources within the current MFF. The flexibility that CRII and CRII+ brought to the European funds allowed for essential investments at the initial stage of the pandemic, such as on medical equipment, including ventilators and personal protective equipment, the support to SMEs, to job maintenance and to the vulnerable groups.

Cohesion policy was at the forefront of the response to the crisis and once again it delivered. And let me stress this: one of the key characteristics of cohesion policy is that it indeed delivers. It delivers concrete results and European citizens deserve and are eager for those results. That is why the MMF agreement was also so important, and that is why the blackmail by two Member States was totally unacceptable, and in the end it didn’t pay. We overcame that blackmail and Europe can now go forward on a path where we can see hope, where we can see the vaccine is coming, the beginning of an end to the pandemic, the economic recovery, the creation of jobs, and finally a better Europe, a greener and fairer Europe.

The new MFF and the new cohesion policy are crucial for the recovery, but REACT-EU is the first instrument that is now ready, bridging the gap between the first emergency crisis response and the long-term recovery package. For every act the EU approved in time the negotiation teams worked hard and fast to reach an agreement, and as a result we can already vote now on REACT-EU.

With this initiative the European Union is offering a strong reaction to the consequences of COVID, which is what people in regions are expecting from us. But the negotiation teams have also worked well and we should support strongly the content of the agreement, an agreement where important Parliament demands were incorporated, bringing more flexibility and more fairness to REACT-EU.

The EUR 47.5 billion from the REACT-EU programme will allow for investment in the areas where Member States have higher needs, be it on health, on SMEs, on supporting the most deprived, the self-employed or the freelancers. Parliament managed to secure a higher pre-financing and guaranteed that the Commission quickly checks and approves the programmes so that the money can reach the real economy as fast as possible.

Parliament has also insisted on having projects funded retroactively from 1 February onwards, enabling regions all over Europe to fund their reactions to COVID which they started in spring or summer. It was also important for Parliament to have a stronger focus on border regions, which was made through a link with the Interreg programme, because border regions and their populations were particularly affected when the borders were temporarily closed.

Finally, I want to underline the importance of the strong ties Parliament was able to introduce with the European Social Fund, the Fund for European Aid to the Most Deprived and the Youth Employment Initiative, strengthening the social dimension of REACT—EU, a fight in which the Committee on Employment and Social Affairs (EMPL) and the Committee on Regional Development (REGI) were side by side.

The social impact of the crisis must be a priority and the European Union has to do everything to make sure the response to the crisis leaves no one behind. The European Union is a political project aiming at economic and social convergence. We must always keep this in mind or European citizens will be alienated from the future of the Union. Initiatives like REACT-EU, policies like cohesion policy that deliver concrete results, that touch, protect and improve people’s lives, are the ones that do the most to strengthen the sense of belief in the future of the Union.

 
   
 

  Agnes Jongerius, Rapporteur voor advies EMPL. – Voorzitter, we moeten eerlijk door de crisis komen en dat is toch echt niet makkelijk. De maatregelen die nodig zijn, zijn niet leuk. Ze laten voor onbezorgdheid geen ruimte. Ze doen pijn. Dus moeten we samen de klappen opvangen. Zo goed en zo kwaad als het gaat, moeten we ons voorbereiden op de effecten van de crisis.

In een razend tempo is in de afgelopen tijd gewerkt aan het React-EU-noodfonds. Nu door dit nare virus de bedrijvigheid stokt, is dit fonds uit de grond gestampt om zo snel mogelijk de grootste nood te lenigen. Vanaf deze plaats wil ik dan ook graag een compliment maken aan mijn collega’s Constanze Krehl en Andrey Novakov en ook aan commissaris Ferreira voor het harde werk om dit hier voor elkaar te krijgen. React-EU schept de ruimte om in duurzame werkgelegenheid te investeren, in nieuwe banen. Die zullen we straks heel hard nodig hebben.

Daarnaast wordt het mogelijk om een tijdelijke deeltijd-WW te financieren en zo kunnen we banen ook behouden. Zelf ben ik er trots op dat dit niet ten koste gaat van het sociale potje. Dat blijft gelukkig gewoon op het gelijke niveau, want we weten dat overal in Europa de armoede zal toenemen. Ik zie het ook in mijn eigen Nederland waar de rijen voor de voedselbanken op dit moment groeien. We moeten dus inderdaad armoedebestrijding hooghouden. We mogen armoedebestrijding niet het ondergeschoven kindje van deze crisis laten worden.

Voor heel Europa ligt er nu 47,5 miljard euro klaar om mensen aan het werk te houden of aan het werk te helpen. Voor Nederland is dat zo’n 440 miljoen, wat op de plank ligt. Ik roep dus de wethouders uit Dronten, uit Lochem, uit Utrecht of elders in het hele land op om in Den Haag tot actie te manen, want het geld is beschikbaar, de noden zijn er. Laten we aan het werk gaan.

 
   
 

  Elisa Ferreira, Member of the Commission. – Madam President, dear rapporteurs and shadow rapporteurs, honourable Members, since the outbreak of the COVID-19 pandemic in Europe, the Commission has undertaken a comprehensive set of actions for a European response to the crisis. REACT-EU, which stands for Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe, is an important milestone in this process, and I am thankful to the rapporteurs and Members, in particular of the Committee on Regional Development (REGI) and the Committee on Employment and Social Affairs (EMPL), for addressing the REACT-EU proposal with the same sense of urgency as its predecessor, the Coronavirus Response Investment Initiative, CRII and CRII+.

Every day, CRII and CRII+ deliver emergency support to workers, to hospitals, to small businesses across the Union, reaching EUR 18 billion by December. To continue this type of support in only a few months since the Commission’s proposal on REACT-EU in May, the College leaders reached a political agreement once again in record time. This was the first initiative agreed to be powered by the Next Generation EU, and it is in fact the first programme negotiation to be completed among the MFF Next Generation package of proposals. This is testimony to the added value unanimously confirmed by the REGI Committee on 3 December. Thanks to the proactive approach of the rapporteurs and our joint effort, our message to the European citizens is clear and strong. We are leaving no one behind. We are in this together. We will come out of this crisis together. Together we can achieve a resilient and strong repair of our economy and society.

The vote today is an opportunity to unlock EUR 47.5 billion for crisis response and repair in Europe. This additional exceptional amount will support Member States and regions most impacted by the COVID-19 pandemic and its social consequences. It will also serve to prepare the green and the digital transitions for a resilient economy and society in the longer term. REACT—EU builds on the flexibility of the CRII package while bridging funding in the first crucial years of the recovery towards long-term cohesion investments in digitalisation and sustainability.

Which key features of cohesion crisis response were retained? Some of the previous interventions already underlined its support to the health sector, workers, small businesses and young people in particular: liquidity thanks to generous pre-financing, flexibility and the possibility of 100% EU financing. Eligibility of expenditure as of 1 February 2020 is retained, and the measures continue to be embedded in the current cohesion programmes for facility. What is new? First of all, the scope of the initiative, which now covers basic infrastructures for public services and enables the first steps of the repair in line with digital and green goals. Also cross border territories, as was mentioned before.

Let me close by highlighting two core principles of REACT-EU. First, reflecting the importance of tackling climate change, REACT-EU is expected to contribute 25% of its resources to climate objectives, and in fact, the Commission regrets that we could not get this information or this requirement in the legal text as an article. That’s why the Commission will issue a statement in that regard upon adoption of the act.

Second, I’d like to stress that the involvement of regional and local actors, economic and social partners, and civil society is essential for our policy, including REACT-EU. I would like to thank again the rapporteurs, the Committee, and I’m looking forward to hearing today’s debate.

 
   
 

  Karlo Ressler, izvjestitelj za mišljenje Odbora BUDG. – Poštovana potpredsjednice, u ovo predbožićno vrijeme duboke neizvjesnosti za milijune obitelji diljem Europe, nakon iznimno teške godine najugroženiji zaslužuju konkretnu europsku solidarnost. Pomoć za oporavak i za koheziju REACT-EU zato je neizostavan dio zajedničkog europskog oporavka.

Dodatna sredstva za mjere za zapošljavanje, mala i srednja poduzeća, potpore očuvanju radnih mjesta, ali i za obrtni kapital poduzeća bit će posebno važna za slabije razvijene države članice u što bržem oporavku. Mogućnost stopostotnog europskog financiranja i financiranja projekata koji se već provode ili planiraju bit će dodatna pomoć. Za najpogođenije sektore kao što su turizam i kultura, za najpogođenije generacije, u gospodarskom smislu to su mladi, ali i za najpogođenije krajeve, ruralna, slabije razvijena i demografski ugrožena područja.

 
   
 

  Цветелина Пенкова, от името на групата S&D. – Г-жо Председател, г-жо Комисар, скъпи колеги, средствата от REACT-EU трябва да стигнат до европейските граждани възможно най-бързо. Кризата от Ковид-19 за пореден път ни показа, че отговорът и начинът за възстановяване на Европа не е чрез отричане на Европа, а точно обратното. Само ако работим заедно, можем да превъзмогнем последствията от кризата.

Тези 47,5 милиарда евро са просто началото. Средствата се отпускат със задна дата и целят да покрият разходите на националните държави за борба с кризата, които са възникнали от февруари месец насам. Трябва да продължим да работим заедно за по-бърза реакция и отговор в подобни ситуации. Националните правителства трябва да отговарят за всяко изразходвано евро и да се стремят винаги да помагат първо на най-засегнатите. Нужна е ясна икономическа стратегия за възстановяването на европейската икономика и за зеления преход, който е неразривна част от това бъдеще. Тази стратегия трябва да бъде както на европейско, така и на национално ниво, за да можем ние всички заедно да следваме общия си път. Европейските граждани изискват от нас ясни решения за бъдещето и е наша отговорност да им ги дадем.

 
   
 

  Susana Solís Pérez, en nombre del Grupo Renew. – Señora presidenta, hoy nos podemos sentir muy orgullosos de ser europeos. En plena segunda ola de la COVID, con unas cifras desgarradoras de fallecidos y contagiados en toda Europa y unas consecuencias económicas aún impredecibles, hoy aprobamos el primer fondo del paquete de recuperación: el fondo REACT-UE, con 47 500 millones de euros para los países que más lo necesitan.

Y si muchas veces hablamos de la ineficiencia de la Unión Europea, de la rigidez de sus procedimientos y de lo alejada que está de los ciudadanos, hoy demostramos todo lo contrario: que la Unión Europea ha actuado rápido y que, desde luego, ha estado a la altura, y que este es un ejemplo de solidaridad europea.

Porque este no va a ser un fondo al uso. Tendrá una flexibilidad sin precedentes, no se impondrán las restricciones habituales y tendrá una tasa de cofinanciación del cien por cien, para que sean las autoridades regionales y locales las que decidan en qué se puede emplear este dinero hasta 2023.

Gracias a REACT-UE, los pequeños empresarios, la hostelería, los pequeños comercios podrán recibir liquidez para hacer frente a las graves pérdidas que han tenido desde que comenzó la pandemia, desde febrero de 2020. Pero también se podrá financiar gasto sanitario —camas, EPI, respiradores— y, por supuesto, dar apoyo a todos los desempleados que lo necesitan.

Es un soplo de oxígeno para los sectores más afectados. En países como el mío, como España, donde las previsiones indican que una de cada diez empresas va a tener que cerrar, que el PIB se va a desplomar el 12 % y que habrá un millón de personas más en riesgo de pobreza, los ciudadanos, que tan mal lo están pasando, necesitan buenas noticias. Y esta es una buena noticia.

Ahora Europa ha hecho los deberes y nos queda que estos fondos se utilicen correctamente, que lleguen cuanto antes a los ciudadanos y que no se desperdicie un solo euro.

Y solo me queda darle las gracias, querida comisaría, por su implicación, así como al presidente de la Comisión de Desarrollo Regional y a todos los ponentes, que hemos trabajado tan unidos, con este espíritu de compromiso, para que estos fondos lleguen a los ciudadanos cuanto antes.

 
   
 

  Francesca Donato, a nome del gruppo ID. – Signora Presidente, onorevoli colleghi, sono contenta del risultato del negoziato su REACT-EU, ma questo strumento non funzionerà per l’Italia, perché per spendere dieci miliardi in un anno serve capacità di spesa, quindi un governo capace e che l’attuale governo italiano sia totalmente incapace lo dimostrano i fatti: i 70 miliardi non spesi fermi in tesoreria, il numero più alto d’Europa di morti per Covid nonostante il lockdown, l’aumento esponenziale dei disoccupati e l’incapacità di riportare a casa i 18 pescatori siciliani sequestrati in Libia da tre mesi, mentre il governo turco ha fatto liberare dal generale Haftar i propri pescatori dopo appena una settimana.

Se l’Unione europea non vuole lasciare nessuno indietro non può abbandonare i cittadini italiani in mano a dei buffoni, ma deve chiedere al ministro Di Maio, al presidente Conte di dimettersi e intervenire direttamente per liberare i pescatori di Mazara, è la Sicilia che ve lo chiede: riportateli a casa!

 
   
 

  Monika Vana, im Namen der Verts/ALE-Fraktion. – Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich möchte meinen Dank an die beiden Berichterstatter, ihre Teams, den Vorsitzenden des Ausschusses für regionale Entwicklung und alle Beteiligten an diesem Dossier REACT-EU aussprechen.

Dass wir über dieses Dossier vor Ablauf dieses Jahres schon abstimmen können, zeigt, dass das Europäische Parlament selbst unter erschwerten Arbeitsbedingungen in der Lage ist, rasch an Lösungen zu arbeiten für Europas Regionen, für Europas Bürgerinnen und Bürger, um diese in der Krise zielgerichtet zu unterstützen. Wir unterstreichen mit REACT-EU die wichtige Rolle der Kohäsionspolitik als Kriseninstrument, aber auch die Bedeutung des wirtschaftlichen, sozialen und – vor allem – territorialen Zusammenhalts der Europäischen Union.

REACT-EU ist ein wichtiges Zeichen, dass wir niemanden im Stich lassen – im Zeichen der Solidarität mit allen Regionen und Bürgern und Bürgerinnen. Es ist ein flexibles, temporäres Kriseninstrument gegen die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie und soll von den Mitgliedstaaten möglichst flexibel und zielgerichtet eingesetzt werden, dort, wo die Mittel am dringendsten gebraucht werden: bis zu 100 % Förderung seitens der EU – auch rückwirkend.

Es ist wichtig – darauf haben die Grünen auch in den Verhandlungen Wert gelegt –, einen konkreten Rahmen für die effiziente und qualitätsvolle Mittelvergabe zu setzen, zum Beispiel die Betonung des sozialen Aspekts der Krise, die Verwendung der Mittel für Jugendarbeitslosigkeit und grenzüberschreitende Kooperationen oder die Verankerung einer Geschlechterperspektive und die Stärkung des Partnerschaftsprinzips, das heißt, die Einbeziehung von regionalen und lokalen Verwaltungen, der Sozialpartner und der Zivilgesellschaft.

Ein besonderes Anliegen ist uns Grünen natürlich auch die Stärkung des Klimaschutzes und damit die Betonung des sogenannten Do no harm-Prinzips im Klimaschutz, das heißt, des Ausschlusses klimaschädlicher Investitionen in REACT-EU. Wie auch die zeitliche Begrenzung des Programms: REACT-EU ist eine kurze, zielgerichtete Krisenhilfe für die Mitgliedstaaten, keine Konkurrenz zur regulären Kohäsionspolitik der EU mit ihren hohen Qualitätsstandards und starken Nachhaltigkeitszielen.

Ein großer Wermutstropfen aus grüner Sicht ist allerdings das zu niedrige Ziel für Klimaausgaben von nur 25 % im vorliegenden Entwurf. Ich denke, man kann im Jahr 2020 nicht von Krisenbewältigung reden, ohne den Green Deal gegen die Klimakrise zu berücksichtigen und ein stärkeres verbindlicheres Klimaausgabenziel zu verankern. Insgesamt aber, und das möchte ich betonen, ist REACT-EU ein bedeutendes Instrument europäischer Solidarität und zur Unterstützung von Europas Regionen und Bürgerinnen und Bürgern, zur Unterstützung des Green Deal, der Digitalisierung in einer sozial gerechten Art und Weise und einer geschlechtergerechten Entwicklung der Europäischen Union.

 
   
 

  Andżelika Anna Możdżanowska, w imieniu grupy ECR. – Pani Przewodnicząca! Dziś to od nas zależy, czy zrobimy kolejny krok w walce z pandemią koronawirusa. Kiedy w kwietniu uruchamialiśmy pomoc ratującą życie w ramach CRII i CRII+, pokazaliśmy, że polityka spójności zdała egzamin i zapewniła bezpieczeństwo zdrowia naszym bliskim i rodzinom.

Teraz po kilku miesiącach prac mamy gotowy instrument REACT-EU. To 47,5 mld euro dodatkowych środków finansowych w polityce spójności dla naszych państw, regionów, służby zdrowia, przedsiębiorstw, a przede wszystkim mieszkańców Europy. Spowolnienie inwestycji i funkcjonowania gospodarek w całej Unii Europejskiej wywołało ogromny kryzys gospodarczy i społeczny. REACT-EU to pilna reakcja pozwalająca temu przeciwdziałać i wrócić na drogę rozwoju i ekonomicznego wzrostu.

REACT-EU jest pierwszym mechanizmem w ramach Europejskiego Instrumentu na rzecz Odbudowy. Dlatego tak kluczowe były negocjacje trójstronne, których efektem są jeszcze lepsze możliwości jego wykorzystania, czyli okres kwalifikowalności wydatków wydłużony do końca 2023 r. i poziom zaliczek inwestycyjnych podwyższony do 11%. Instrument REACT-EU nie zobowiązuje, a daje możliwość podejmowania elastycznych decyzji w każdym kraju, żeby zmaksymalizować efekt odbudowy. Wszystko po to, aby wsparcie dotarło tam, gdzie jest ono najbardziej potrzebne.

Jestem przekonana, że 37,5 mld euro na 2021 r. – dla Polski ponad 1,5 mld euro – które uruchomimy od stycznia, ze stuprocentowym poziomem dofinansowania inwestycji skutecznie przyczyni się do szybkiego wychodzenia z kryzysu spowodowanego COVID-19.

Koleżanki i Koledzy Posłowie, przyjmując dziś REACT-EU, solidarnie wspieramy rozwój i inwestycje, walczymy o utrzymanie każdego miejsca pracy, o wymiar zarówno gospodarczy, jak i społeczny. Wszyscy obywatele zjednoczonej Europy czekają na tę pomoc.

 
   
 

  Martina Michels, im Namen der GUE/NGL-Fraktion. – Frau Präsidentin, Frau Kommissarin! Monatelang warteten die Regionen auf den europäischen Blockbuster der Corona-Krisenbewältigung. Jetzt endlich haben wir das REACT-EU-Programm. Es ist Hoffnung für Beschäftigte des Gesundheitswesens, für Unternehmen im shutdown, für Schüler, die digital lernen müssen, und für Künstler, deren Spielstätten immer noch geschlossen sind.

Ich bedauere, dass die Regierungen im Rat die Mittel bereits vor Beginn der Verhandlungen gekürzt haben. Denn große Summen für den MFR und auch für REACT-EU klingen zunächst gigantisch, doch sie verkleistern die realen Kürzungen durch die Mitgliedstaaten. Eine gemeinschaftliche Schuldenaufnahme war überfällig, doch sie hat Kratzer. Wir hätten uns hier mehr Mut gewünscht. Die Bindung an den EU-Haushalt verlangt jetzt eine mutige Eigenmittelstrategie, und ich frage: Wo bleibt die europäische Finanztransaktionssteuer, wo die Digitalsteuer, wo eine Vermögensabgabe derer, die Milliarden anhäufen?

Und last, but not least: Jetzt haben wir einen Rechtsstaatsmechanismus, der den Namen kaum verdient und dessen Ziele längst von der OLAF-Behörde verfolgt werden. Der Machtkampf im Europäischen Rat muss endlich aufhören, denn er ist ein Motor der Krise des Vertrauens in die Demokratie in der EU.

 
   
 

  Krzysztof Hetman (PPE). – Pani Przewodnicząca! Pandemia Covid-19 spowodowała gigantyczny wstrząs dla europejskiej i światowej gospodarki. Wielu ludzi często prawie z dnia na dzień zmuszonych zostało do zaprzestania lub też znacznego spowolnienia swojej działalności gospodarczej. Ta kryzysowa sytuacja stała się bardzo ważnym sprawdzianem dla Unii Europejskiej. Sprawdzianem, na ile jest w stanie szybko i skutecznie wesprzeć Europejczyków w tak trudnym dla nich momencie.

Jestem przekonany, że REACT-EU pozwoli dobitnie pokazać naszym obywatelom, że nie są sami. Uważam, że to niezwykle ważne, że środki dostępne w ramach funduszu wesprą między innymi tych, których kryzys dotknął najbardziej, czyli turystykę i kulturę oraz małe i średnie przedsiębiorstwa, czy też wspomogą systemy ochrony zdrowia. Wierzę też, że dzięki wysokim płatnościom zaliczkowym, stuprocentowej stawce współfinansowania wydatków oraz bardziej elastycznemu programowaniu i wdrażaniu REACT-EU pozwoli na skuteczne i szybkie zniwelowanie negatywnych skutków gospodarczych pandemii.

Nie ulega też wątpliwości, że walka ze skutkami pandemii Covid-19 to zadanie długoterminowe. Dlatego uważam za słuszną propozycję, by w stosownych przypadkach zasoby dodatkowe były dostępne również w latach 2023 oraz 2024, bo także wtedy będziemy zmuszeni do ochrony miejsc pracy na terenie Unii Europejskiej.

 
   
 

  Cristina Maestre Martín De Almagro (S&D). – Señora presidenta, sin duda este es un Pleno muy importante por muchos motivos: hablaremos del presupuesto anual, del ansiado acuerdo sobre el marco financiero plurianual y del paquete de ayudas y medidas para hacer frente al COVID, entre otros muchos asuntos también muy importantes.

Pero si tenemos que buscar un punto, un nexo de unión de todos estos asuntos tan importantes que estamos debatiendo, ese es la capacidad que están demostrando —que estamos demostrando— las instituciones europeas para «solidificar» acuerdos importantes cuando más lo necesitan los ciudadanos. Les estamos dando un mensaje muy claro a los ciudadanos europeos: Europa está aquí para ayudarles a salir de este momento tan difícil.

Hoy aprobamos el instrumento REACT-UE, un importante mecanismo que va a ayudar a muchas personas, a muchos ciudadanos europeos a salir de esta crisis del COVID—19. Este fondo reforzará lo más importante —el derecho a la salud— ayudando a los sistemas sanitarios de los países que peor lo están pasando. Este fondo dará un impulso muy grande a las economías que se han dañado tanto; dará un impulso a la empresa; ayudará a recuperar y a mantener puestos de trabajo de cientos de miles de ciudadanos europeos y ayudará a sectores tan dañados como el de la cultura o el turismo en estos tiempos de pandemia.

Sin duda, este es un gran instrumento que va a ayudar a los Estados miembros a afrontar esta crisis. Ayudémosles a que sea, desde luego, una auténtica apuesta solidaria y esperanzadora ante esta crisis.

Se trata también de facilitar que las administraciones públicas tengan esa flexibilidad que siempre hemos estado pidiendo: una flexibilidad que no esté reñida con la eficiencia en el uso de los recursos; sin rigideces, pero con rigor.

Quiero dar las gracias y felicitar por su trabajo a la Comisión Europea —representada aquí por su comisaria Elisa Ferreira—, a los ponentes —que tanto esfuerzo han hecho para alcanzar el acuerdo—, al Consejo y también al presidente de la Comisión, en defensa y como símbolo de lo que supone este fondo: una apuesta clara y rotunda de las instituciones europeas por las políticas de cohesión.

 
   
 

  Irène Tolleret (Renew). – Madame la Présidente, Madame la Commissaire, chers collègues, la pandémie de COVID-19 a frappé très fort. L’économie de nos régions est à genoux, nos systèmes de santé sont mis à rude épreuve, des milliers d’emplois sont perdus ou sont à risque.

Nos territoires attendaient une réponse européenne et solidaire, capable d’accompagner leur action. Notre Union n’a pas tardé, elle a su répondre rapidement à travers la politique de cohésion – je salue son président –, qui s’est montrée encore une fois un outil moderne et flexible.

Les ressources supplémentaires – on parle de 47,5 milliards d’euros – apportées par REACT-EU renforceront la résilience de ces régions européennes. Elles pourront ainsi investir dans leurs systèmes de santé, sauver les emplois et soutenir les PME en difficulté.

La flexibilité totale laissée aux États membres dans la dépense de ces ressources permettra de cibler les territoires et les secteurs les plus touchés par cette crise. Le niveau de cofinancement, fixé à 100 %, permet de ne pas alourdir les budgets publics des États membres, qui sont déjà tellement sollicités.

L’Europe est là, chers collègues, et encore une fois, elle prouve qu’elle se construit dans les crises. Grâce à REACT-EU, nos territoires peuvent regarder le futur avec plus d’espoir. Nous ne laissons personne sur le bord du chemin et nous montrons encore une fois que c’est ensemble que nous sortirons de cette crise.

 
   
 

  Alessandro Panza (ID). – Signora Presidente, gentile Commissaria, presidente della commissione, finalmente ci troviamo a commentare un provvedimento, un regolamento che si lascia alle spalle un passato fatto di bizantinismi burocratici e di vincoli assurdi per le autorità locali e per i cittadini, introducendo ad esempio la flessibilità e il cofinanziamento al 100 % e il coinvolgimento diretto delle regioni, che sono solo una piccola parte degli aspetti positivi di REACT-EU.

Oggi siamo qui per valutare positivamente un provvedimento che, finalmente, guarda al futuro, un futuro fatto di regole più sensate, più semplici, più utili e soprattutto più vicine alle esigenze delle popolazioni europee, con l’auspicio ovviamente che esse vengano mantenute anche su tutti i futuri provvedimenti della politica di coesione e di Next Generation EU.

Un provvedimento che, tra i vari aspetti concreti e positivi, grazie anche al contributo della Lega e del gruppo ID, tiene finalmente conto in maniera esplicita anche delle aree montane, zone troppo spesso dimenticate e non adeguatamente considerate nel processo legislativo europeo, nonostante esse siano ampiamente presenti sul territorio continentale. Per la montagna è un piccolo passo timido, ma bisogna fare di più per permettere alla tenace e resiliente popolazione delle aree montane di essere protagonista in Europa.

Permettetemi infine colleghi, di sottolineare come, da parte del mio gruppo, nonostante il cosiddetto cordone sanitario applicatoci all’inizio di questa legislatura, ci sia stata una positiva e corretta collaborazione, proprio perché questo tipo di provvedimento andava in favore dei cittadini, dei popoli, dei territori e delle nazioni che compongono questa Europa. Se si continuerà a lavorare in questo modo siamo ovviamente pronti a fare la nostra parte, se invece si tornerà a parlare di vincoli, ricatti e assurde imposizioni in noi troverete sempre una strenua e fiera resistenza.

 
   
 

  Niklas Nienaß (Verts/ALE). – Madam President, it is just and right that the EU is there to help in these times of crisis. The goals for the recovery funds are to help swiftly and unbureaucratically and to overcome the economic crisis, while at the same time fostering European cooperation. In this regard, it was a good idea to use the framework of already existing programmes like the European Social Fund (ESF) and the European Regional Development Fund (ERDF), which we know work well in the regions.

REACT-EU follows the logic of swift, easy, productive and European. However the Recovery and Resilience Facility does not. It is shameful to see that the vast majority of the recovery money, EUR 670 billion, is being spent with little to no European agenda behind it.

I also have to say: that REACT-EU has no obligation for the usage of Interreg is a pity. How the fact that in the first draft of REACT-EU, Interreg wasn’t even mentioned, is shameful and unworthy of a European Commission.

After images of closed borders and failed European solidarity at the peak of this crisis, after months of isolation and for thousands of families, also months of loss and mourning, we need the European coronavirus aid to be used to bring Europeans back together. We need our funds to be spent in a European way, a way that increases European exchange, cooperation and solidarity, and that benefits our citizens. Here’s how to do it.

Instead of transferring EUR 670 billion to the Member States, use them to top up these tools that foster European cohesion – top up the ERDF, the Cohesion Fund, the Just Transition Fund and the ESF, and then use the EUR 50 billion that are now planned for REACT-EU to top up the programmes that support European exchange, European culture and European education: to support Interreg, Erasmus and Creative Europe.

This is the way we should spend our European money. To enable Europeans to study, work, celebrate life, live and laugh together, until once again this crazy pandemic is finally over.

REACT-EU is not bad. It is one of the better programmes of the Next Generation EU funds, and probably the best that we can get from a Council like this, but for me as a member of the next generation of Europeans, one good programme is not enough. The overall spending is not climate-just enough, it is not social enough, and it’s definitely not European enough.

 
   
 

  Elżbieta Kruk (ECR). – Pani Przewodnicząca! Kończymy proces legislacyjny rozporządzenia w sprawie REACT-EU, czyli Wsparcia na rzecz odbudowy służącej spójności oraz terytoriom Europy. Fundusz ten, którego celem jest uzupełnienie programów polityki spójności w ramach walki z obecnym kryzysem gospodarczym, ma liczyć 47,5 mld euro. Podział zasobów zostanie określony przez Komisję na późniejszym etapie w drodze aktów wykonawczych i mam nadzieję, że zgodnie z porozumieniem Parlamentu i Rady zapewni maksymalną elastyczność i decyzyjność państwom członkowskim.

W tym miejscu chcę podkreślić, że Polska wbrew obiegowej opinii forsowanej przez media i niektórych polityków Unii nigdy nie była przeciwna mechanizmowi praworządności. Jednakże w obronie prawa europejskiego i interesów nie tylko własnych obywateli nie godzimy się na jakąkolwiek możliwość arbitralnej interpretacji i wykorzystania tego mechanizmu. Może on być zastosowany jedynie w przypadku niezgodnego z prawem wydatkowania środków finansowych Unii i musi opierać się na obiektywnych i mierzalnych kryteriach niepozwalających na jego polityczną instrumentalizację.

Wracając do funduszu REACT-EU, muszę niestety na koniec zauważyć, parafrazując słynne powiedzenie polskiego publicysty Stefana Kisielewskiego, że dziś Unia Europejska tak jak socjalizm bohatersko walczy z problemami, które sama stworzyła.

 
   
 

  Younous Omarjee (GUE/NGL). – Madame la Présidente, chère Elisa Ferreira, Madame la Commissaire, mes chers collègues, je veux tout d’abord féliciter chaleureusement Constanze Krehl et Andrey Novakov, les corapporteurs, et toute la commission REGI pour le travail tout à fait exceptionnel accompli sur ce règlement. Je veux aussi remercier Mme la commissaire Ferreira et la présidence allemande.

Notre politique a fait, je crois, la démonstration de sa capacité à être réactive en temps de crise, à être plus flexible pour venir en aide au plus près des besoins. Nous avons aussi relevé ce pari que beaucoup estimaient impossible: adopter en temps et en heure le paquet «cohésion» et conclure cinq négociations ouvertes en même temps – avec la plus-value donnée au règlement par le Parlement européen. Avec près de 370 milliards d’euros pour 2021-2027, auxquels s’ajoutent les fonds de relance, la politique de cohésion est centrale et les régions peuvent maintenant avancer en sécurité pour la programmation 2021-2027.

Je pense que nous pouvons aujourd’hui dire que le plan de relance commence avec l’adoption de REACT-EU et nous pouvons aussi, je crois, être fiers de la contribution de la politique de cohésion, cette politique de solidarité qui a permis de construire l’Europe et qui permettra aussi de la reconstruire.

 
   
 

  Franc Bogovič (PPE). – Gospa predsednica!

Danes obravnavamo program REACT-EU, prvi ukrep iz svežnja načrta za okrevanje, ki dokazuje, da je kohezijska politika že od samega začetka v središču boja proti pandemiji COVID-19. Ukrep REACT-EU je nadaljnji korak za podporo državam članicam pri okrevanju po pandemiji, saj zagotavlja dodatna sredstva za premostitev vrzeli med prvim, izrednim kriznim odzivom in dolgoročnim okrevanjem gospodarstva in družbe v celoti, ki nas čaka v naslednjem večletnem finančnem obdobju.

REACT-EU zagotavlja pošteno in povezano ukrepanje, prepotrebno fleksibilnost za države članice pri odločanju o deležu sredstev ter retroaktivni učinek, saj bodo države lahko upravičevale izdatke, ki so jih zaradi pandemije COVID-19 imele vse od 1. februarja 2020, četudi so ukrepi že dokončani in v celoti izvedeni.

Prepričan sem, da bo z namenskim zneskom 47,5 milijarde evrov REACT-EU nadaljevala in dodatno razširila nujne ukrepe za odzivanje na krizne razmere in sanacijo krize. Pri tem še posebej veseli, da v okviru programa ni vnaprej določena razčlenitev po regijah, kar bo državam članicam omogočalo ustrezno prožnost in usmerjanje sredstev tja, kjer so najbolj potrebna, pri čemer bodo države lahko upravičevale izdatke, ki bodo nastajali do 31. 12. 2023.

REACT-EU predvideva tudi nemoteno in hitro mobilizacijo naložb brez dodatnih birokratskih pogojev, kot so predhodna pogojenost, zahteve glede tematske koncentracije in okvir uspešnosti. Verjamem, da bo REACT-EU z dodatnimi viri, že obstoječim programom kohezijske politike prispeval k zelenemu, digitalnemu in odpornemu okrevanju družbe po COVID-19 krizi. Hvala in lep pozdrav iz Ljubljane.

 
   
 

  Tonino Picula (S&D). – Poštovana predsjedavajuća, drago mi je što ste ovdje nakon produktivnog susreta kojeg smo imali jučer s članovima SEARICA međuskupine. Program REACT-EU je jedan od dobrodošlih odgovora na zdravstvene i ekonomske posljedice pandemije čiji je opseg još uvijek nemoguće sagledati.

Zastrašuje podatak da bi ova pandemija mogla izazvati čak 100 milijuna novih siromašnih ljudi u Europi. Zbog toga podržavam nastojanja izvjestitelja da se prema potrebi ovaj program produlji nakon 2022. na još dvije godine uz usklađenost s ostalim instrumentima.

Treba naglašavati socijalne posljedice ove krize na društvo. Na njih Klub socijalista i demokrata stavlja poseban naglasak. Pozdravljam izdvajanje dodatnih sredstava za najranjivije skupine i djecu, poboljšanje socijalne uključenosti i iskorjenjivanje siromaštva.

Kao što možete pretpostaviti nakon jučerašnjeg razgovora posebno podržavamo uvažavanje specifičnosti otoka i ostalih teritorija iz članka 174. Ugovora o funkcioniranju Europske unije. Zbog ovisnosti o prečesto neodrživom turizmu kao glavnom izvoru prihoda, otoci su dodatno pogođeni posljedicama pandemije. Obzirom da su kroz pilot projekt već dokazali da mogu biti predvodnik energetske tranzicije, otoci mogu biti predvodnici održivog digitalnog razvoja uz adekvatne potpore i uvažavanje njihovih specifičnosti. I zemlji iz koje dolazim, Hrvatskoj, bit će na raspolaganju 800 milijuna eura kao dobrodošla pomoć. Slažem se s preporukama Komisije kako bi ova sredstva trebalo usmjeriti na najteže pogođena zemljopisna područja u skladu s ekonomskim preporukama u okviru Europskog semestra. Samo neka od njih su: poboljšanje zdravstvene skrbi, jačanje mjera tržišta rada i socijalne zaštite, poticanje likvidnosti poduzeća i ulaganje u održivi razvoj. Učinkovitost svih dostupnih sredstava ovisit će naravno ponajprije o našoj spremnosti na predložene reforme kako bi ih iskoristili što bolje. Zaključno, ova kriza je ogroman izazov, ali i velika prilika za održivi razvoj digitalne Europe i otpornijeg gospodarstva i zato sredstva za oporavak ne koristimo za očuvanje statusa quo već za nova i bolja rješenja.

 
   
 

  Laurence Farreng (Renew). – Madame la Présidente, Madame la Commissaire, chers collègues, nous pouvons être particulièrement fiers de voter ce plan REACT-EU, qui montre à la fois la capacité de réaction de l’Union européenne face à la crise et la pertinence des fonds européens pour investir au plus près des besoins des Européennes et des Européens.

De nombreux députés, et j’en fais partie, ont permis que REACT-EU apporte un soutien à la culture et au tourisme. Il faut aujourd’hui absolument que les autorités de gestion de fonds européens se saisissent de cette possibilité et également la faire connaître le plus largement possible à tous les responsables des collectivités locales, des villes et des régions.

Le tourisme est au point mort et beaucoup d’économies locales en dépendent. La culture est frappée de plein fouet et, là encore, il faut agir pour les salles de spectacle, les musées, les festivals et permettre à ceux qui les animent de passer cette période. D’urgence, nous devons sauver ces secteurs et ceux qui les font.

 
   
 

  Mathilde Androuët (ID). – Madame la Présidente, je ne doute pas que vous qualifierez d’«historique» cette unanimité face au déblocage de fonds d’urgence pour une économie européenne mise à genoux par la crise sanitaire. En effet, comment pouvait-il en être autrement alors que chaque nation appréhende la publication des derniers chiffres du chômage, de la pauvreté, des plans sociaux, de la dette ou des fermetures d’entreprises? À situation inédite, dispositif inédit. Après le rendez-vous manqué de l’Union européenne avec la guerre sanitaire, il fallait redorer le blason de cette froide institution.

Vous dites allouer ici des moyens spécifiques, immédiats et extraordinaires pour toucher rapidement l’économie réelle. Pourtant, rapides, vous ne l’avez pas été. Pour ces entreprises qui ont déjà mis la clé sous la porte, il n’y aura pas de rétroactivité. Par ailleurs, si vous avez renoncé à la condition environnementale pour attribuer ces fonds d’urgence, vous n’avez pas pu vous empêcher d’y glisser vos vieilles obsessions.

Ainsi, vous déplorez que le marché unique, votre sainte relique, ait eu à subir un renforcement des frontières pendant la crise sanitaire. Si seulement c’eût été vrai et si seulement certains pays, dont le mien, la France, s’étaient empressés de fermer leurs frontières avec les foyers de ce virus pour éviter de s’enfoncer dans la maladie, et donc dans le confinement et la crise!

Autre obsession qu’on retrouve ici: le souci d’accueillir et de préserver les clandestins. Même quand les programmes visent à sauver les Européens, nous devons encore penser à réchauffer contre notre sein ceux qui viennent nous déstabiliser.

Ne vous fiez donc pas à l’unanimité de ce jour: nous ne sommes pas dupes de ce cadeau à plusieurs dizaines de milliards. Par certains aspects, votre cadeau ressemble au baiser de la mort. Il représente beaucoup pour nos économies européennes, mais n’est-il pas aussi le prix que vous vous êtes fixé pour accélérer votre domination sur nos économies nationales et nos vies? Souhaitons juste que ce fonds d’urgence, qui nous est impossible à refuser vu la gravité de la crise économique et sociale, soit un vrai don et non un pacte avec le pire.

 
   
 

  Андрей Слабаков  (ECR). – Г-н Председател, уважаеми колеги, доволен съм от предложените изменения по текста на Комисията, защото обръщат внимание на може би най-тежко засегнатия сектор и това естествено е културата. Приветствам текста, защото отделя специално внимание, цитирам, на предприемачи и самостоятелно заети лица, включително лица на свободна практика, хора на изкуството и други творчески работници, които много по-трудно ще се възползват от финансирането на културните проекти и фондове.

Има една опасност обаче – културата отново да остане последна на опашката и да получи само огризките. Трябва ни по-твърд ангажимент и достатъчно средства, които да отидат за възстановяването на сектора. И преди е имало подобни законодателни формулировки, но без резултат. Време е да получим гаранции от Комисията и от Съвета, както и от държавите членки за някакъв процент от помощните средства, които ще отидат само за култура. Все пак това засяга 10 милиона души, които работят в този сектор и нека да гарантираме, че след като другите си разпределят хляба, както се казва, за хората на изкуството няма да останат само трохите от трапезата.

 
   
 

  Στέλιος Κυμπουρόπουλος (PPE). – Κυρία Πρόεδρε, αγαπητή Επίτροπε κυρία Ferreira, αγαπητοί συνάδελφοι, θα ήθελα και από αυτό εδώ το βήμα να συγχαρώ όλους για την εξαιρετική δουλειά που έκαναν για την εκπόνηση του κειμένου, το οποίο συμβάλλει ώστε να έχουμε σήμερα μεγάλη πρόοδο στη συνοχή, αλλά και στην ανάκαμψη της Ευρωπαϊκής Ένωσης. Το REACT-EU είναι μια πρωτοβουλία που θα βοηθήσει κυριολεκτικά στην ανάκαμψη και τη συνοχή των περιφερειών. Οι επιπλέον πόροι ως «νέο χρήμα», οι οποίοι θα διατεθούν μέσω των ταμείων, δίνουν τη δυνατότητα επιλογής των κρατών μελών για την κατανομή των κονδυλίων ανεξαρτήτως οικονομικού τομέα και έτσι προσφέρουν μια ουσιαστική και στοχευμένη ανάσα σε επιχειρήσεις και εργαζομένους.

Είναι σημαντικό να έχουμε άμεσα περιφερειακές χρηματοδοτήσεις ώστε να δρομολογηθούν επενδύσεις με σκοπό τη διατήρηση και δημιουργία θέσεων εργασίας, την ενίσχυση των συστημάτων υγειονομικής περίθαλψης όλων των βαθμίδων, καθώς και την παροχή κεφαλαίων κίνησης και στήριξης για επενδύσεις σε μικρές και μεσαίες επιχειρήσεις.

Ας μην ξεχνάμε ότι, εκτός από την πανδημία, είχαμε και μια δεκαετή οικονομική κρίση, η οποία έπληξε πολλά κράτη μέλη, ειδικά την Ελλάδα, και μια γενιά νέων ανθρώπων έχει πλέον χαθεί από τον παραγωγικό ιστό, καθότι επλήγησαν και από τα υψηλά ποσοστά ανεργίας. Θα προσπαθήσουμε να μην χαθεί άλλη μια γενιά νέων ανθρώπων με όνειρα και δημιουργικότητα.

Η αλληλεγγύη και το κράτος δικαίου δεν είναι προϊόντα υπό διαπραγμάτευση, αλλά αποτελούν κομμάτι του DΝA της ίδιας της ύπαρξης της Ευρώπης από την Αναγέννηση και τον Διαφωτισμό μέχρι σήμερα. Γι’ αυτό ορθώς όλα τα ευρωπαϊκά κονδύλια της ανάκαμψης και του πολυετούς προϋπολογισμού συνδέονται με το κράτος δικαίου. Χαίρομαι πραγματικά που το τελικό κείμενο, όπως έχει διαμορφωθεί, στηρίζει έμπρακτα τον οικονομικό και κοινωνικό ιστό των περιφερειών μας.

 
   
 

  Brando Benifei (S&D). – Signora Presidente, onorevoli colleghi, REACT-EU è uno strumento innovativo e di fondamentale importanza messo in campo dall’Unione europea per rispondere alla crisi, innanzitutto perché fornisce preziose risorse aggiuntive, quasi 50 miliardi di euro, per rafforzare programmi chiave come il Fondo sociale europeo, l’iniziativa per l’occupazione giovanile, il Fondo europeo di sviluppo regionale e il fondo per l’aiuto agli indigenti, in modo da aiutare nel contrasto agli effetti più gravi della pandemia e i territori e le fasce di popolazione più colpiti. Per l’Italia, il mio paese, significa 11,3 miliardi di euro, la quota più ampia tra i paesi dell’Unione.

REACT-EU inoltre introduce una serie di misure per facilitare l’utilizzo dei fondi europei, facendo da ponte tra le risorse della programmazione attualmente in corso e il bilancio del prossimo settennato. La possibilità quindi dell’incremento dell’anticipo di risorse è estremamente importante perché fornirà liquidità agli Stati membri e alle regioni in difficoltà, mentre l’aumentata quota del cofinanziamento garantirà un più rapido e completo assorbimento dei fondi a disposizione. Sarebbe infatti un errore imperdonabile lasciare risorse non utilizzate nelle casse dell’Unione per complessità burocratiche o per i limiti della programmazione dei fondi strutturali, nel contesto di estrema necessità in cui ci troviamo.

Non possiamo però fermarci qui – lo voglio dire – da questo strumento straordinario e temporaneo deve proseguire un’iniziativa politica proprio dal Parlamento europeo, per rendere permanenti le grandi iniziative decise in questo periodo: Next Generation EU, il debito comune, una nuova fiscalità europea e questo approccio innovativo ai fondi strutturali di cui stiamo parlando. Non possiamo perdere questa occasione.

 
   
 

  Monica Semedo (Renew). – Madam President, REACT—EU is the immediate response of the European Union to tackle the consequences of the Covid pandemic, which has hit our citizens and our economy hard. We have freed EUR 54 billion in record time in order to support SMEs through investments into jobs and growth. Almost a quarter of the fund is going to social measures, because we see how EU citizens struggle. Many have lost loved ones; many jobs are at risk; food banks have been used more than average, even in the wealthiest countries. And we don’t know how long this will take. REACT—EU will help citizens to have a more positive outlook and some reassurance, but governments must deploy this fund quickly and purposefully.

So, dear colleagues, let’s vote in favour of the proposal to help our citizens, because today, together, we will build the foundation of our future in Europe.

 
   
 

  Álvaro Amaro (PPE). – Senhora Presidente, caras e caros Colegas, Senhora Comissária Elisa Ferreira, eu queria claramente definir neste quadro uma situação muito importante e muito particular do REACT-EU. É um apoio adicional, bem o sabemos, mas que tem, para além de um acesso simplificado, um financiamento para investimentos em vários domínios, como é sabido, a saúde, a educação a formação, o emprego, as PME e, sem nunca esquecer, os territórios transfronteiriços e tem, nesse procedimento simplificado, um financiamento a 100%.

Só estas duas razões já bastariam para nós ficarmos plenamente satisfeitos. Mas há outras, igualmente importantes, e eu queria chamar a atenção, pela minha experiência própria sei bem quanto, no meu país e, com certeza em muitos outros, é nas administrações locais muito próximo das populações que se sentem essas verdadeiras necessidades. São elas que podem agir com rapidez, com eficácia e de uma forma muito mais adequada.

Espero, por isso, que estas possibilidades de investimento sejam implementadas dessa forma célere, em particular nas regiões menos desenvolvidas, nas regiões ultraperiféricas, para que este duplo objetivo da transição ecológica e digital a que a União se propôs possam ser concretizados.

A Europa, de facto, fez o seu papel e as minhas felicitações à Senhora Comissária Elisa Ferreira. Agora é tempo de os Estados-Membros agirem e eu espero, e desejo sinceramente, que possamos com este REACT-EU dar também o passo significativo em cada um dos Estados-Membros e, em particula,r nas regiões mais desfavorecidas.

 
   
 

  Λευτέρης Χριστοφόρου (PPE). – Κυρία Πρόεδρε, δεν υπάρχει καμία αμφιβολία ότι το Ταμείο REACT-EU των 47 δισεκατομμυρίων ευρώ θα μπορέσει να βοηθήσει τις οικονομίες των χωρών μελών της Ευρωπαϊκής Ένωσης, που σήμερα δοκιμάζονται από μία πανδημική κρίση, η οποία σάρωσε τα πάντα στο πέρασμά της και αφήνει πίσω της και υγειονομικά και κοινωνικοοικονομικά ερείπια.

Για να βοηθήσει ουσιαστικά αυτό το Ταμείο, θεωρώ απαραίτητη προϋπόθεση να διοχετευθούν αυτά τα χρήματα κατευθείαν στην πραγματική οικονομία, να στηριχθούν οι μικρομεσαίες επιχειρήσεις, οι οποίες βρίσκονται σε οριακό σημείο και κινδυνεύουν με οριστικό κλείσιμο και να στηριχθούν οι τομείς που πραγματικά έχουν ανάγκη. Και έχουν ανάγκη όλοι οι τομείς της οικονομίας, γιατί πλήττονται οι μικρομεσαίες επιχειρήσεις, οι αγρότες, οι διάφοροι παραγωγικοί κλάδοι της οικονομίας, ακόμα και κοινωνικές ομάδες, οι οποίες κινδυνεύουν να βρεθούν για μια ακόμη φορά στο περιθώριο, οι άνεργοι, οι ευάλωτες ομάδες, οι μονογονεϊκές οικογένειες, οι πολύτεκνες οικογένειες, όλοι αυτοί που πραγματικά βρίσκονται σε πολύ πιο κρίσιμη κατάσταση απ’ ό,τι βρίσκεται οποιοσδήποτε άλλος.

Για τον λόγο αυτό απαιτούμε από την Ευρωπαϊκή Ένωση όχι μόνο να εξαγγέλλει τα 750 δισεκατομμύρια για το Ταμείο Ανάκαμψης, αλλά αυτά τα χρήματα να εισέλθουν με ευέλικτες διαδικασίες, μακριά από τις γνωστές γραφειοκρατικές διαδικασίες της Ευρωπαϊκής Ένωσης, μακριά από εκείνες τις διαδικασίες που ουσιαστικά αποθαρρύνουν τους πολίτες. Ιδιαίτερα δε οι νότιες χώρες, οι χώρες όπως η πατρίδα μου η Κύπρος, επλήγησαν ανεπανόρθωτα γιατί βασίζονταν στον τουριστικό τομέα και στο τουριστικό προϊόν, το οποίο μηδενίστηκε. Αυτές τις χώρες και αυτές τις επιχειρήσεις που μέχρι σήμερα δεν πήραν ούτε ένα ευρώ, αυτές τις τουριστικές επιχειρήσεις και αυτούς τους κλάδους οφείλει να στηρίξει το Ταμείο ανάκαμψης, το REACT-EU, πριν να είναι αργά.

Ήδη σήμερα μας παρακολουθούν οι Ευρωπαίοι πολίτες, οι μικρομεσαίες επιχειρήσεις, οι κοινωνικές ομάδες, οι άνεργοι και αναμένουν από εμάς να τους δώσουμε λύσεις. Ήδη αργήσαμε. Είναι η ώρα της Ευρωπαϊκής Ένωσης. Και η Ευρωπαϊκή Ένωση πρέπει, με ένα ηχηρό «παρών» αλλά και με μια δύναμη που θα δίνει προοπτική, ζωντάνια και έξοδο από τις σημερινές κοινωνικές και οικονομικές κρίσεις, να δώσει τις απαντήσεις που όλοι περιμένουμε και που όλοι προσδοκούμε από την Ευρωπαϊκή Ένωση.

 
   
 

  Tomislav Sokol (PPE). – Poštovana predsjedavajuća, REACT-EU predstavlja jedan od instrumenata za rješavanje gospodarskog pada uzrokovanog neviđenom pandemijom Covid-a 19. Obustavljanje i usporavanje gospodarske aktivnosti nanijelo je ogromnu ekonomsku i društvenu štetu, a kohezijska politika ključni je instrument u borbi protiv tih posljedica. REACT-EU dodatni je korak u pružanju pomoći državama članicama. Osigurat će im dodatna sredstva za očuvanje radnih mjesta, teritorijalnu suradnju i pripremu zelenog, digitalnog i otpornog gospodarskog oporavka. U tom smislu želim istaknuti da se sredstvima iz REACT-EU prvenstveno mora pomoći slabije razvijenim državama članicama, a posebno onima koje su zbog svoje strukture gospodarstva najpogođenije pandemijom. Tu mislim prvenstveno na one države koje su u velikoj mjeri ovisne o turizmu i uslužnom sektoru koji su pretrpjeli najveću štetu zbog pandemije. Naravno, spomenuo bih i granične regije kojoj su zbog ograničenja mobilnosti pretrpjele također velike posljedice za vrijeme ove epidemije.

Posebno pozdravljam činjenicu da su usvojeni amandmani mene i mojih kolega iz EPP-a prema kojima će se iznos od 47,5 milijardi eura moći koristiti za ulaganja u proizvode i usluge u području zdravstva, uključujući prekogranično zdravstvene usluge i domove za skrb, za infrastrukturu namijenjenu pružanju osnovnih usluga, za osobe koje žive u ruralnim, pograničnim, manje razvijenim otočnim, planinskim i rijetko naseljenim regijama te posebno za snažniju suradnju i koordinaciju u području zdravstva pomoću izgradnje i razvoja centara izvrsnosti specijaliziranih za razvoj posebnih zahvata za nove zdravstvene potrebe. I na kraju pozdravljam stopu sufinanciranja od strane Europske unije do 100 posto jer upravo je ona odraz one solidarnosti na kojoj se zasniva Europska unija i koja garantira da će pomoć stići onima kojima je ona najpotrebnija.

 
   
 

  Daniel Buda (PPE). – Doamna președintă, doamna comisar, doamnelor și domnilor colegi, în contextul actualei pandemii, care afectează întreaga planetă, populația se confruntă cu o serie de probleme de ordin economic și social. Pandemia a afectat în special întreprinderile mici și mijlocii în toată Uniunea Europeană, ceea ce a făcut ca multe IMM-uri să falimenteze, iar unele să se afle la limita supraviețuirii.

La începutul acestei crize sanitare, închiderea frontierelor naționale a dus la un real blocaj economic, afectând deplasarea lucrătorilor și creșterea șomajului în statele membre. Uniunea Europeană a reacționat însă rapid, a arătat responsabilitate și solidaritate, încercând și reușind o protejare eficientă pentru toți cetățenii, salariații și întreprinderile afectate.

S-au creat o serie de programe și ajutoare financiare pentru a limita efectele negative ale pandemiei. Programul REACT-EU a fost conceput pentru a salva țările membre ale Uniunii Europene ale căror economii și locuri de muncă au fost mai grav afectate. Acest program va încerca să limiteze diferențele naționale de abordare a efectelor crizei, pentru a nu se crea decalaje regionale. Șomajul în întreaga Uniune Europeană se așteaptă să crească la 8,6 % în 2021, ca urmare a pandemiei Coronavirus.

Prin urmare, programul trebuie să pună accentul pe evitarea riscului de a avea o generație pierdută și crearea de noi locuri de muncă, și bineînțeles, consolidarea celor existente. Vor fi necesare politici îndrăznețe. REACT-EU are toate instrumentele necesare pentru a oferi statelor membre un set de răspunsuri eficiente la actuala criză, inclusiv prin simplificarea procedurilor de cheltuire a banilor europeni.

 
   
 

  Elisa Ferreira, Member of the Commission. – Madam President, I would like to thank all those that contributed to this very interesting debate.

I would like to reply in these two minutes by underlining that in fact, the Commission and cohesion policy reacted and gave the answer already in April with the support of this Parliament and with the support of the Council, and so cohesion policy once again demonstrated that it was there to act and to support when support is needed. Flexibilities are already there in the Coronavirus Response Investment Initiative (CRII), and so this is a continuation of this project and this programme until 2023.

I would also like to underline that in fact, there was disagreement with going fast, and we share this concern. We have got to remind ourselves that after the European Council’s conclusions last Friday and this week’s plenary debate, I hope that the remaining procedures for the approval of the NextGenerationEU will go very fast so that the money reaches the citizens, the regions. On some comments that were made on which sectors, which regions we are proposing, it was approved by this Parliament and by the Presidency to concentrate efforts on countries and regions more in need of help. And so, what we are talking about is regions now that suffer the most and are less capable of helping themselves.

I would like to finalise by thanking all those that had very complimentary words towards the Commission. I think the Commission did what it was supposed to do, and I would like to thank the incredible work done by the chair Younous Omarjee, by the rapporteurs Andrey Novakov, Constanze Krehl, Agnes Jongerius, and in those names I’m complimenting and thanking all the teams that in a very cooperative way and in a very convergent way were able to bridge differences. In fact, they improved, together with the Presidency, the initial proposal from the Commission and I thank you for that.

So let’s go on working together. There is a lot to be done. This is just, as you mentioned, the first step to transforming the immediate support into a more prolonged and a more stable, more green, more balanced and more digital, recovery of Europe.

 
   
 

  Constanze Krehl (S&D), schriftlich. – React-EU ist das erste Programm des Kohäsions-Pakets, das angenommen wurde. Über den Corona-Aufbaufonds wird React-EU 47,5 Milliarden Euro für die kommenden Jahre bereitstellen, mit denen die Regionen Europas auf die Krisenfolgen reagieren können: zum Erhalt von Arbeitsplätzen oder zur Unterstützung von Selbstständigen, für die Stärkung der Gesundheitssysteme, für kleine und mittlere Unternehmen, nicht zuletzt auch in den stark in Mitleidenschaft gezogenen Sektoren Tourismus und Kultur. Besonders gut: All diese Projekte können rückwirkend ab dem 1. Februar 2020 unterstützt werden. Das ermöglicht es den Regionen, ihre Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise quasi nachträglich mit EU-Mitteln zu flankieren. Auch wichtig: Gerade in Grenzregionen haben die Menschen die Corona-Beschränkungen sehr gespürt, als wieder Grenzen geschlossen wurden. Daher bin ich froh, dass wir diese Grenzregionen hervorgehoben haben. Hier sollte React-EU dazu beitragen, verloren gegangenes Vertrauen in die EU wiederherzustellen. Ich bin auch froh, dass wir eine stärkere Verknüpfung mit dem Sozialfonds und der Jugend-Beschäftigungsinitiative erreichen konnten. Damit stellen wir sicher, dass React-EU viel in den sozialen Bereich investieren wird. Das Geld aus React-EU kann schnell und unbürokratisch eingesetzt werden – so wird das Programm seinem Namen gerecht: Die EU reagiert auf die Corona-Krise, so wie die Menschen und die Regionen es zu Recht erwarten.

 
   
 

  Rovana Plumb (S&D), in writing. – The S&D Group has always been at the forefront for a swift and meaningful EU reaction, showing that the European Parliament is ready to step in and properly address the pandemic and its consequences for the benefit of our citizens. Throughout negotiations, we have always focused on the social component of REACT-EU. Additional resources need to go especially to youth employment, education and skills, social inclusion and health. And in doing so, we must make sure that no disadvantaged group is left behind. Health, tourism and culture are also areas where special attention will be paid. We fought hard to keep a balance between regions – the ones most affected by the pandemic and the less developed ones – which are at the core of the cohesion policy. Therefore, it’s time to promote new jobs, competitiveness, sustainable and inclusive growth for driving the recovery process. To achieve this, funding must reach our regions immediately and it is necessary to develop the knowledge how best to use these funds. I am confident that REACT-EU will provide the additional funding for the most important sectors to contribute to green, digital, and resilient crisis-repair measures through a variety of EU instruments and funds.

 
   
   

(The sitting was suspended at 12.58)

 
   
   

ELNÖKÖL: KLÁRA DOBREV
alelnök

 
8. Resumption of the sitting
 

(Az ülés 14.47-kor folytatódik)

 
9. Announcement of voting results: see Minutes
 

(Az ülést 14.50-kor felfüggesztik)

 
10. Resumption of the sitting
11. Recent developments in the Eastern Partnership (debate)
 

  Carmen Avram (S&D), în scris. – Situația din Belarus continuă să fie dramatică. În pofida eforturilor Uniunii Europene și ale altor factori politici implicați, președintele Aleksander Lukașenko continuă represiunea la adresa protestatarilor și există temerea în rândul populației că, în disperare de cauză, dictatorul belarus va permite Rusiei să se implice activ.

Situația rămâne extrem de tensionată și în Nagorno-Karabah, acolo unde regimul azer este acuzat că nu respectă armistițiul, iar eforturile umanitare sunt împiedicate. UE va trebui, deci, să-și reconsidere abordarea în regiune, pentru a nu mai permite guvernelor implicate în conflicte deschise să violeze principiile și valorile comune ale acestui parteneriat. De asemenea, trebuie să ne respectăm promisiunea și, prin urmare, UE trebuie să se implice mai activ în găsirea unor soluții de pace, stabilitate și siguranță pe termen lung.

 
   
 

  Kinga Gál (PPE), írásban. – Ukrajnában ma a kárpátaljai magyarság rendszerszintű megfélemlítése zajlik: a napokban a szeparatizmus nyilvánvalóan koholt vádja alapján az ukrán nemzetbiztonság fegyveres kommandói szállták meg a kárpátaljai magyar szervezeteket, beleértve a magyarság etnikai képviseletét ellátó Kárpátaljai Magyar Kulturális Szövetség (KMKSZ) intézményeit, valamint a szövetség elnökének –Brenzovics Lászlónak – otthonát is. A hétvégén pedig európai parlamenti képviselő kollégánk – Bocskor Andrea – került fel az „Ukrajna ellenségeit” listázó szélsőséges jobboldali csoportosulás, a Mirotvorec listájára, ezáltal élete is veszélybe kerülhet. A jogsértések sora nagyon hosszú, mindezek csak a legújabb epizódjai egy hosszan tartó magyar-kisebbségellenes politikának, amelynek célja az ukrajnai magyar szervezetek tevékenységének ellehetetlenítésén túl a kárpátaljai magyarságnak, valamint vezetőinek a megfélemlítése.

A nemzeti kisebbségek ilyen mértékű megfélemlítése bárhol a világon elfogadhatatlan, de mindez sokkal súlyosabb, ha az a keleti partnerség egyik NATO és Európai Unióhoz közeledni kívánó országában zajlik. Az emberi jogok része a kisebbségi jog, ahogyan ezt mindenhol a világon számon kéri az Európai Unió, úgy Ukrajnán is számon kellene kérnie, nem pedig szemet hunynia a súlyos jogsértések felett – geopolitikai okok miatt. Az ukrajnai magyarok ellen zajló politikai nyomásgyakorlás és megfélemlítés elfogadhatatlan módszer, amelyek különösen Európának ezen a részén rossz emlékeket idéznek, és félelmet gerjesztenek, ezért határozott állásfoglalásra és szankciók kilátásba helyezésére van szükség.

 
12. Deterioration of the situation in Mozambique (debate)
13. 25 year anniversary of the Barcelona Process and the Southern Neighbourhood (debate)
   

VORSITZ: OTHMAR KARAS
Vizepräsident

 
   

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